Neues Etikett, gleicher Inhalt, keine zusätzliche Förderung

"Wenn bald alle Hauptschulen Werkrealschulen heißen, haben sich damit die Lebenschancen der Kinder und Jugendlichen keinen Schritt verbessert. Mit dem Etikettenwechsel erhalten die Werkrealschulen keine einzige zusätzliche Stunde für individuelle Förderung. Schülerinnen und Schüler werden so weiter zu Verlierern gemacht", sagte am Dienstag (23.06.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.

23.06.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Statt zu fördern will die CDU/FDP-Landesregierung lieber testen und sortieren und benachteiligt die Werkrealschüler gegenüber den Gleichaltrigen auf der Realschule und dem Gymnasium. Das ist die Konsequenz einer mutlosen Bildungspolitik, die Flickwerk an überholten Schulstrukturen betreibt, statt alle Schülerinnen und Schüler auf der Werkrealschule bis zur 10. Klasse gemeinsam lernen zu lassen. Wir brauchen Schulen, deren Strukturen dazu beitragen, dass Kinder nicht demotiviert und beschämt, sondern umfassend gefördert werden", so Moritz.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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