Noch bis 16. September

Online-Befragung zum Lehrermobbing

(red/idw) In einer Online-Befragung wollen Wissenschaftler mehr über das Thema Lehrermobbing erfahren. Die Umfrage läuft noch bis zum zum 16. September 2012.

29.08.2012 Artikel

Lehrerinnen und Lehrer werden von Schülerinnen und Schülern, von Eltern sowie von Kolleginnen und Kollegen gemobbt. Das Phänomen ist bekannt, belastbare Daten darüber sind aber kaum vorhanden. Das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau hat deshalb eine Online-Befragung von Lehrkräften gestartet, um mehr Klarheit über das Phänomen zu gewinnen. An der Befragung können noch bis zum 16. September 2012 alle Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum teilnehmen.

Die Landauer Wissenschaftler wollen mit Hilfe der Befragung zum Beispiel ermitteln, wie viele Lehrkräfte von Mobbing betroffen sind, ob das Phänomen mit der Lehrtätigkeit an einer bestimmten Schulart verbunden ist, um welche Art von Mobbing es sich handelt oder ob Lehrkräfte eher von Schülerinnen und Schülern als von Eltern oder von Kolleginnen bzw. Kollegen gemobbt werden. Gleichzeitig wollen sie erheben, welche Möglichkeiten Lehrkräfte besitzen, sich zu wehren und welche Unterstützung sie möglicherweise erhalten.

Nach Aussage des Projektleiters, Prof. Dr. Reinhold S. Jäger, sollen die gewonnenen Daten dazu dienen, künftige Lehrkräfte besser auf Mobbingsituationen in der Schulwirklichkeit vorzubereiten: "Der Lehrerberuf ist einer der wichtigsten. Er kann aber nicht zufriedenstellend ausgeübt werden, wenn Lehrkräfte durch Mobbing zusätzlich belastet werden. Deshalb geht es darum, möglichst alle Lehrkräfte so vorzubereiten, dass sie Mobbingsituationen gut und bei guter Gesundheit managen können". Allerdings seien nur dann verlässliche Daten zu gewinnen, wenn möglichst viele Lehrkräfte an der Befragung teilnehmen würden, auch solche, die nicht von Mobbing betroffen seien, betont Jäger. "Nur wenn Betroffene und Nichtbetroffene an der Befragung partizipieren, können wir auch abschätzen, wie groß der Anteil der Betroffenen und deren Not sind".

Die Befragung


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