Osterferien-Lerncamps starten heute
Heute starten an rund 40 hessischen Schulen wieder Osterferien-Lerncamps. Seit 2007 erhalten Jugendliche, deren Versetzung oder Abschluss gefährdet sind, in diesem Rahmen die Gelegenheit, versäumten Schulstoff nachzuholen und neue Lernmotivation aufzubauen. Etwa 1600 Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen haben sich angemeldet und wollen die Gelegenheit zu einem intensiven Lern- und Methodentraining nutzen. Betreut von Lehrkräften, Sozialpädagogen, Referendaren und Lehramtsstudierenden höherer Semester arbeiten sie in den kommenden beiden Wochen gezielt Lehrplaninhalte nach oder bereiten sich auf die Abschlussprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch oder einer weiteren Fremdsprache vor.
29.03.2010 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen"Die Camps helfen jungen Menschen, den Spaß am Lernen wiederzuentdecken und neues Vertrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeit zu gewinnen", sagte Kultusministerin Dorothea Henzler. "Das sind wichtige Voraussetzungen, wenn es nach den Ferien darum geht, das Klassenziel doch noch zu erreichen." Die Ministerin hob hervor, dass in den vergangenen Jahren mehr als 80 Prozent der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Versetzung oder den Abschluss doch noch geschafft hätten. "Das zeigt, wie erfolgreich die Camps arbeiten. Und es sollte andere Jugendliche motivieren, sich im nächsten Jahr ebenfalls anzumelden."
Neben den schulbezogenen Lerncamps gibt es in diesem Jahr insgesamt vier "o.camps", die das Kultusministerium gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) organisiert. Dort erhalten versetzungsgefährdete Haupt- und Realschüler der achten Klasse die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik zu verbessern.
Die DKJS-Geschäftsführerin Dr. Heike Kahl sagte: "Das Programm ist mehr als elf Tage Camp. Rund 80 Pädagoginnen und Pädagogen nehmen aktiv an einer Fortbildung zum Beurteilen und Beraten der Schülerinnen und Schüler teil. Nach den Camps werden die Jugendlichen von ihren Camp-Betreuern auch in der Schule noch begleitet. Eltern und Lehrkräfte erhalten Förderempfehlungen, mit denen sie die Jugendlichen individuell fördern und unterstützen können."
Angemeldet haben sich in diesem Jahr etwa 220 Jugendliche aus Schulen in Frankfurt, Kassel, Wiesbaden und Offenbach. Unterstützt werden die o.camps vom Cornelsen Verlag und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.
Im Anhang finden Sie eine Übersicht über die Standorte und Kontaktdaten aller Camps sowie die jeweiligen Pressetage der o.camps. Die Camps bitten alle Besucher um eine rechtzeitige Anmeldung.
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