Pinkwart: Hochschulen nicht aus der Pflicht entlassen

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat die Kritik des Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenz am Studienbeitragsmodell zurückgewiesen. "Die Hochschulen bekunden seit langem, dass sie mehr Freiheit wollen. Mehr Freiheit bedeutet aber auch mehr Verantwortung." Pinkwart reagierte damit auf Kritik des Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenz, statt der Hochschulen solle der Gesetzgeber die Höhe der Studienbeiträge festlegen.

09.09.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Pinkwart sagte, der Koalitionsvertrag und die Regierungserklärung hätten ebenso wie ein Gespräch des Ministers mit der Landesrektorenkonferenz im Juli keinen Zweifel daran gelassen, dass die Hochschulen selbst bestimmen könnten, ob und in welcher Höhe sie Studienbeiträge erheben. Dies sei auch der einzige Weg, um zu einem den Studienbedingungen förderlichen Wettbewerb zwischen den Hochschulen zu kommen. "Jede Hochschule wird ihre Studierenden in jedem Semester wieder neu überzeugen müssen, dass die Qualität der Lehre und die Studienbedingungen eine angemessene Gegenleistung zu den Studienbeiträgen darstellen. Aus dieser Pflicht wollen wir die Hochschulen nicht entlassen", sagte Pinkwart.


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