Preisträger des Schülerwettbewerbs "Sag mir wo die Gräber sind ...!" ausgezeichnet

Den 1. Platz belegte die Projektgruppe der Regionalen Schule Gelbensande und des Gymnasiums Rövershagen, die sich mit dem KZ-Außenlager Schwarzenpfost befasste. Der zweite Platz ging an die Gruppe der Hans-Franck-Schule Wittenburg für ihr Projekt über die Soldatengräber in ihrer Stadt.

18.06.2007 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Mit dem Thema "Sag mir wo die Gräber sind ...!" wurde ein breiter Rahmen vorgegeben, um sich mit der Suche nach Geschehnissen in der jüngsten Geschichte zu befassen. Die in der Vergangenheit bundesweit durchgeführten Projekte haben die vielfältigen Möglichkeiten des Umgangs mit dieser Thematik im Geschichte- und Sozialkundeunterricht aufgezeigt.

"Deutlich wird aber, dass wir ohne Zeitzeugenberichte nicht mehr auskommen. Noch haben wir die Möglichkeit mit ihnen zu sprechen, aber in wenigen Jahren werden wir nur noch auf ihre schriftliche verfassten Erinnerungen des Erlebten zurückgreifen können.

Nutzen wir deshalb jetzt verstärkt die noch verbleibende Zeit gemeinsam mit den Zeitzeugen in der Familie und der Gesellschaft!", so Minister Tesch.

Bildungsminister Henry Tesch dankte den Schülern und Lehrern für ihr Engagement: "Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, habt dazu beigetragen, dass für uns das Gedenken zu einem Mahnmal der Erinnerung wird, weil Geschichte nicht verjährt, sondern täglich zu verantwortungsbewusstem Handeln verpflichtet, ihr habt das Gedenken als Chance genutzt aufeinander zuzugehen, euch auseinanderzusetzen.

Dafür gebührt euch Dank und Anerkennung. Gebt eure Erfahrungen weiter und ermutigt andere, sich ähnlichen Aufgaben zu stellen. Steckt andere mit eurem Engagement an.

Mein Dank gilt natürlich auch euren Lehrern, die euch unterstützt haben, die mit Rat und Tat zur Seite standen und die heute mit Recht stolz auf euch und eure Arbeiten sein können.

Lassen Sie sich, lasst euch ermutigen, Begonnenes fortzusetzen und eingeschlagene Wege weiter zu gehen, damit sich ein so düsteres Kapitel unserer Geschichte nicht wiederholen kann."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden