Qualitätsoffensive Hauptschule
"Der VBE erinnert die Landesregierung an ihr Versprechen, die Entwicklung der in Ganztagsschulen umgewandelten Hauptschulen wissenschaftlich begleiten zu lassen", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). "Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Begleitung müssen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie sind auch erforderlich, um frühzeitig zu erkennen, an welchen Punkten umgesteuert werden muss."
01.02.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRWDass der Ausbau der erweiterten Ganztagsangebote an Hauptschulen wissenschaftlich begleitet werden soll, ist im Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 25.01.2006 festgeschrieben. Den Schulen war zugesagt, dass diese Begleitung ein halbes Jahr nach dem Inkrafttreten des Erlasses beginnen sollte.
"Der VBE fordert die Landesergierung deshalb auf, die wissenschaftliche Begleitung unverzüglich in Auftrag zu geben", so Beckmann weiter. "Sie darf damit nicht noch länger warten, wenn valide Ergebnisse hinsichtlich der Ausgangslage und des Entwicklungsprozesses der Schulen erzielt werden sollen. Eine wissenschaftliche Begleitung muss zum einen erfassen, welche Effekte der Ganztagsbetrieb für Hauptschülerinnen und –schüler hat. Zum anderen muss aber auch erfasst werden, ob und inwiefern die Qualitätsoffensive zu der von der Landesregierung propagierten Stärkung der Hauptschulen führen kann."
In diesem Zusammenhang unterstützt der VBE auch die am 25.01.2007 in einer Pressemitteilung formulierte Forderung der SPD-Landtagsfraktion nach einem jährlich zu veröffentlichenden Bildungsbericht.
"Solche Berichte sorgen für Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit", so Beckmann abschließend.
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