Qualitätspaket für Kita und Schule: Mehr Transparenz für die Schulen und ihre Ausstattung
Ab Januar 2012 erhalten die Berliner Schulleitungen kontinuierlich Einblick auf den aktuellen Ausstattungsgrad und die entsprechende Unterrichtsversorgung ihrer Schule. Dies ist eine der Maßnahmen, die Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner im Rahmen seines Qualitätspakets zu Kita und Schule bekannt gab.
27.06.2011 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungBisher haben die Schulen Zugriff auf die Bedarfs- und Bestandsdaten der Schule zum Stichtagsergebnis der Lehrkräftebedarfsfeststellung, die einmal im Jahr veröffentlicht wird. Ein direkter, aktueller Zugriff auf die einzelnen Personaldaten der Lehrkräfte besteht für die Schulen bislang nicht.
Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Die Transparenz zum Bestand und Bedarf der Schule kann erhöht werden, wenn die Schulen während des Schuljahres regelmäßig Einsicht in die Unterrichtsversorgung nehmen können und dazu auch die einzelnen Personaldaten sehen. Durch die transparente Darstellung der Berechnung aller Teile der Unterrichtsversorgung erhält die Schule erstmals in kontinuierlicher Form eine vollständige Nachvollziehbarkeit der ihr zur Verfügung stehenden Unterrichtsstunden."
Als Voraussetzung benötigen die Schulen den Anschluss an das Landesnetz, um den Anforderungen des Datenschutzes bezüglich der dort abgelegten Personaldaten gerecht zu werden. Für die Schulen wird die Unterrichtsversorgung dann monatlich (1. Montag im Monat) aktualisiert und im Internet sichtbar gemacht. Die jeweilige Anzeige-Seite der Schulen steht dabei im sogenannten Schulportal zur Verfügung. Dies ist für die Schulen bisher technisch schon gelöst - allerdings nur für das Stichtagsergebnis der Lehrkräftebedarfsfeststellung. Zukünftig stehen die Daten monatlich aktuell zur Verfügung. Diese Information ermöglicht es den Schulleitungen, auf einer einheitlichen Basis mit der regionalen Schulaufsicht zu kommunizieren und dabei die exakt gleiche Datensicht zu besitzen.
Die Berechnung basiert auf den Zumessungsrichtlinien. Deshalb ist nachvollziehbar abzulesen, wie die Datenpflege der regionalen Schulaufsicht zu Schülerinnen und Schülern sowie Klassen Auswirkungen auf die Anzahl der Unterrichtsstunden hat.
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