Realschule – beste Chancen!
Der Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS) veranstaltete am Wochenende seine 51. Jahrestagung unter dem Motto: "Realschule – beste Chancen." Im Mittelpunkt standen der Übertritt von der Grundschule an die Realschule und die geplanten Kooperationsmodelle.
30.03.2009 Pressemeldung Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS)Aus Sicht der Eltern ist der Übertritt bzw. der Umstieg in eine andere Schulart nach der vierten Jahrgangsstufe auch auf Grund wissenschaftlicher Dokumentation der geeigneteste Zeitpunkt. Selbstverständlich müsse das gegliederte Schulwesen auch, so die Landesvorsitzende Ingrid Ritt, die Durchlässigkeit zwischen den Schularten für die Schüler ermöglichen. Zu wenig bekannt sei, dass auch über die Hauptschule und weitere berufliche Schulen der mittlere Schulabschluss erreicht werden kann.
Den Kooperationsmodellen zwischen Realschulen und Hauptschulen stehen die Realschuleltern sehr kritisch gegenüber. Ingrid Ritt forderte auf der Festveranstaltung, an der auch Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle eine Rede hielt: "Die Weiterentwicklung der Realschule und die Bildungschancen der Realschülerinnen und Realschüler dürfen bei derartigen Kooperationen keinesfalls behindert werden."
Die Bayerischen Realschuleltern verdeutlichten, dass sie nach wie vor gegen eine Zusammenlegung von Schularten sind. "Reformiert werden soll dort, wo Reformbedarf ist," stellte der LEV-RS fest, "aber nicht auf Kosten einer bestens funktionierenden Schulart und nicht auf dem Rücken der Realschulkinder. Denn es soll weiterhin heißen: Realschule – beste Chancen!"
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