Realschuleltern begrüßen Ablehnung von Strukturveränderungen durch die Regierungskoalition
"Was wir brauchen ist endlich Ruhe und Kontinuität in der Bildungspolitik", mahnt Ingrid Ritt, Vorsitzende der bayerischen Realschuleltern. Wer wie der BLLV ständig grundlegende Reformen fordert, befindet sich auf dem Holzweg. Wir haben bereits ein qualifiziertes, hoch differenziertes Bildungswesen, auf das wir in Bayern stolz sein können. Allerdings muss eine verantwortliche Bildungspolitik die Rahmenbedingungen weiter verbessern.
13.11.2009 Pressemeldung Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS)Unsere Gesellschaft muss endlich die zahlreichen Möglichkeiten erfolgreicher schulischer Laufbahnen anerkennen. Dies ist für sie schwierig, weil ihr von Seiten des Volksschullehrerverbandes pausenlos eingetrichtert wird, wie unsere Kinder schon in der Grundschule leiden müssen. Jeder für die Bildungspolitik Verantwortliche hat die Pflicht, motivierend für und nicht immer gegen Schule und Lehrer zu reden und bei unseren Kindern nicht ständig bei jeder Probearbeit Weltuntergangsstimmung zu verbreiten.
Wenn von Vertretern des BLLV zum hundertsten Male eine längere gemeinsame Grundschulzeit im Bayerischen Landtag gefordert wird, sei nur an die Forsa-Umfrage vor acht Wochen erinnert. Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung sind der Überzeugung, dass vier Jahre Grundschule genug sind und weitere zwei Jahre auf Kosten aller, insbesondere der schwachen und auch starken Schüler gehen. Der Landeselternverband Bayerischer Realschulen begrüßt es deshalb, dass die Regierungskoalition die Petition des BLLV zu Strukturveränderungen ablehnte.
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