Realschulen: Größte Klassen, wenig Unterstützung
Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt den Aufruf der SPD nach besserer Unterstützung der Realschulen. "CDU und FDP machen keine Bildungspolitik, die alle Schularten im Blick hat. Wo öffentlicher Druck entsteht, wird gehandelt und Hausaufgabenbetreuung wie an den Gymnasien bezahlt oder die neue Werkrealschule erfunden, um die Schaffung neuer sinnvoller Schulstrukturen zu verhindern. Die Realschulen werden dabei trotz voller Klassen vernachlässigt", sagte am Donnerstag (03.09.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
03.09.2009 Pressemeldung GEW Baden-WürttembergDie Lehrerinnen und Lehrer an den Realschulen haben in den vergangenen Jahren durch die Bildungsplanreform und die Einführung neuer Abschlussprüfungen ihre Schulart neu organisiert, ohne dafür zusätzliche Unterstützung erhalten zu haben. Angesichts der gestiegenen Erwartungen an die Mittlere Reife und der immer größeren und heterogeneren Klassen wird es immer schwieriger, allen Schülerinnen und Schülern die notwendige Förderung zukommen zu lassen, so die GEW. Die Bildungsgewerkschaft organisiert die meisten Realschullehrer/innen in Baden-Württemberg.
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