Respekt und Dank für alle Lehrkräfte
Heute werden die Lehrerinnen und Lehrer des Jahres durch den Bildungsminister geehrt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern nutzt diesen Anlass, um allen PädagogInnen im Land ihren Dank für die hervorragende Arbeit auszusprechen.
05.03.2014 Pressemeldung GEW Mecklenburg-Vorpommern"Lehrer in MV zu sein, bedeutet mehr als am Strand die Sonne zu genießen oder von günstigem Bauland zu profitieren", sagt Annett Lindner, die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern und spielt damit auf die neue Werbekampagne des Landes "Lehrer in MV" an. Lehrer oder Lehrerin in M-V zu sein, bedeute AnsprechpartnerIn für die Schülerinnen und Schüler zu sein, häufig vor großen Klassen zu stehen, Unterrichtsausfall abzufedern, die Inklusion zu meistern und vieles mehr. Für Sonnenbaden bleibe da nicht immer Zeit.
"Alle Kolleginnen und Kollegen verdienen daher unseren täglichen Respekt und Dank. Trotz hoher Arbeitsbelastung und ständig wechselnden Herausforderungen unterrichten sie engagiert das Wertvollste, was wir haben: unsere Kinder ". Ihr besonderer Respekt gelte vor allem jenen Kolleginnen und Kollegen, die in der Vergangenheit den Einbruch der Schülerzahlen und die schwierige finanzielle Situation des Landes durch solidarischen Einkommensverzicht gemeistert haben. "Es ist gut, wenn herausragende Leistungen gewürdigt werden, wie dies mit dem Wettbewerb des Landes passiert. Doch die Landesregierung darf zwei Dinge nicht vergessen: Jenen genannten Lehrkräften etwas zurückzugeben, die das Land in schwierigen Zeiten unterstützt haben und für alle Pädagogen den Raum zu schaffen mit neuen Konzepten und Ideen unsere Schulen zu bereichern". Voraussetzung für ein freies Arbeiten an Schulen sei in erster Linie eine kontinuierliche am Menschen orientierte Bildungspolitik.
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