Runde Tische ersetzen keine Lehrer

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans-Ulrich Pfaffmann begrüßt den Runden Tisch im Kulturministerium zum Thema Integration von Kindern von Migrationshintergund, fordert aber zugleich konkrete und schnelle Verbesserungen ein:

24.03.2009 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

"Natürlich ist es gut, mit einander zu reden und zu diskutieren. Allerdings gibt es bildungs- und schulpolitische Fakten, die Taten erfordern und keine Runden Tische. Dazu gehört ohne jeden Zweifel das Thema Integration. Da brauchen wir keine Runden Tische, sondern leibhaftige Lehrer und Lehrerinnen, damit die Integration in den Klassen gelingen kann. Da brauchen wir keine Diskussionsrunden, sondern echte Schulsozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen sowie Schulpsychologen, die sich um die betroffenen Schüler kümmern können. Da brauchen wir auch keine weiteren Abgleichgespräche, sondern kleinere Klassen mit höchstens 25 Schülern. Man hat den Eindruck, die CSU will Zeit schinden, um nicht investieren zu müssen, so lange bis die Schülerzahl deutlich zurückgegangen ist. Und die FDP macht sich bei dieser zynischen Strategie zum Erfüllungsgehilfen", erklärt der SPD-Bildungssprecher.


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