Saarländische Schulen Spitze beim Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

77 saarländischen Schulen, die mit allen ihren sechsten Klassen am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teilgenommen haben, wurde die Auszeichnung "Lesende Schule" von der Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Dr. Susanne Reichrath, am (heutigen) Dienstag verliehen. Auch in diesem Jahr ist das Saarland mit einer Teilnahmequote von gut 70 Prozent im Bundesvergleich auf Platz eins, kein anderes Bundesland beteiligt sich so intensiv an dem Wettbewerb. Gleichzeitig wurden als Gewinner des saarländischen Wettbewerbs der Schulbibliotheken die Schulen des Gymnasiums am Steinwald in Neunkirchen, der Staatlichen Schule für Körperbehinderte in Homburg und der Gesamtschule Mettlach-Orscholz ausgezeichnet.

27.05.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Gerade in der entscheidenden Phase vor dem sogenannten "Leseknick", der mit Eintreten der Pubertät einsetzt, können Schulen wichtige Partner für die Kinder sein auf dem Weg in die Welt der Bücher. Es darf in diesen Jahren im Unterricht nicht nur um die Lesetechnik gehen. Die Freude am Lesen soll geweckt werden – eine Freude, die die Schülerinnen und Schüler auch in ihre Freizeit begleitet", so die Staatssekretärin, die den Schulleitern und Lehrkräften für ihr Engagement bei diesem Wettbewerb dankte.

Einer der teilnehmenden Schulen, der Gesamtschule Mettlach-Orscholz, überbrachte Staatssekretärin Reichrath als Anerkennung für ihre Teilnahme am Vorlesewettbewerb die Urkunde und ein Plexiglasschild mit der Aufschrift "Lesende Schule", das alle 77 Schulen erhalten werden, persönlich.

Im Rahmen der Feierstunde wurden zudem die Preisträger des Wettbewerbs der Schulbibliotheken ausgezeichnet. Es sind die Schulbibliothek des Gymnasiums am Steinwald, die Schulbibliothek der Schule für Körperbehinderte an der Universitätsklinik Homburg und die Schulbibliothek der Gesamtschule Mettlach-Orscholz. Neben einer Urkunde erhielten alle je einen Scheck über 1.500 Euro überreicht.

Staatssekretärin Reichrath unterstrich die Bedeutung der Einrichtungen: "Der Einfluss von Schulbibliotheken auf die Leistungen von Schülerinnen und Schüler gerade auch beim Lesen kann gar nicht überschätzt werden. In den Schulbibliotheken erlernen die Schülerinnen und Schüler schon in jungen Jahren den sicheren Umgang mit den unterschiedlichsten Medien sowie eigenständige und gezielte Informationsbeschaffung. Sie können aber auch erfahren, dass man einfach nur so aus Freude lesen kann. Diese Erfahrung ist insbesondere für die Kinder wichtig, die im Elternhaus nicht an Literatur herangeführt werden."


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