Schmutzkampagne gegen Gemeinschaftsschule:

"Herr Ministerpräsident! Stoppen Sie die Schmutzkampagne Ihrer organisierten CDU-Kommunalpolitiker gegen die Gemeinschaftsschule! Die rund 50 Initiativen für die Gründung von Gemeinschaftsschulen dürfen nicht an der Blockadepolitik von CDU-Kreispolitikern scheitern", appellierte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Donnerstag, 22. März 2007 in Kiel an Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU).

22.03.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"Es kann doch nicht angehen, dass eine Regierungspartei das auch von ihr gerade mit verabschiedete Schulgesetz durch fiese Tricksereien und gezielte Desinformationen auszuhebeln versucht."

"Die Einführung der Gemeinschaftsschule ist eine gute Antwort auf die mangelnde Chancengleichheit unseres Bildungssystems, die erst gestern wieder der UN-Inspektor Munoz dem deutschen Schulsystem bescheinigt hat. Sie ist ein Fortschritt in Richtung einer Schule für alle", fuhr der GEW-Landesvorsitzende fort. Deshalb komme es darauf an, möglichst viele Gemeinschaftsschulen zu gründen. Übrigens würden an vielen Orten Initiativen für die Gründung von Gemeinschaftsschulen auch von der örtlichen CDU unterstützt.


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