Schreckenszenarien widersprechen der Wirklichkeit
Die bayerischen Schulen erfüllen den Bildungsauftrag gut, kontert das Bayerische Kultusministerium die Vorwürfe des BLLV. "Schreckenszenarien, wie sie der BLLV-Präsident Dannhäuser gegenwärtig zeichnet, entsprechen nicht der Wirklichkeit", so Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider.
27.07.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusAufgrund des deutlichen Rückgangs der Hauptschüler hätten zum kommenden Schuljahr rund 730 Planstellen vom Finanzministerium eingezogen werden können. Sie verbleiben aber dem Kultusministerium, ein Beweis, wie hoch die Bildung von Kindern und Jugendlichen von der Staatsregierung und der CSU-Landtagsfraktion eingeschätzt wird. 422 davon werden umgewidmet und aufgrund der an Realschulen und Gymnasien steigenden Schülerzahlen an diese Schulen gegeben. Mehr als 300 verbleiben aber in den Volksschulen, um die individuelle Förderung der Schüler zu verbessern. "Vor dieser Tatsache dürfen auch Verbandsvertreter nicht die Augen verschließen", mahnt Minister Schneider zu mehr Ehrlichkeit in der öffentlichen Diskussion.
Zugleich dankte Minister Schneider nochmals den Lehrerinnen und Lehrern für ihr großes Engagement, das in der heutigen Zeit aufgrund der Veränderung der Familienstrukturen und der gesellschaftlichen Herausforderungen besonders gefordert sei.
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