Schleswig-Holstein

Schüler-Lehrer-Relation bleibt trotz Personaleinsparungen auf gleichem Niveau

Zur heutigen (12. April) Pressemitteilung der Abgeordneten Anke Erdmann (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) stellte das Bildungsministerium richtig:

13.04.2012 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Die Schüler-Lehrer-Relation hat sich in Schleswig-Holstein trotz der Personaleinsparungen nicht verschlechtert. Im vorigen Schuljahr (2010/11) standen an den öffentlichen Schulen des Landes (allgemein bildende und berufsbildende Schulen) im Unterricht für 400.600 Schülerinnen und Schüler 23.123 Lehrerstellen zur Verfügung. In diesem Schuljahr (2011/12) sind es bei 394.800 Schülerinnen und Schülern 22.817 Lehrerstellen. Daraus ergibt sich, dass die Schüler-Lehrer-Relation, die im Vorjahr bei 17,32 (Schülern pro Lehrerstelle) lag, nunmehr bei 17,30 liegt. Demzufolge ist sie praktisch stabil, in der zweiten Stelle hinter dem Komma sogar geringfügig besser als im Jahr zuvor. Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug erklärte: "Der von der Abgeordneten der Grünen erweckte Eindruck, die Situation habe sich verschlechtert, beruht also nicht auf Fakten, sondern auf erhöhter Wahlkampftemperatur."

Im Übrigen weist das Bildungsministerium darauf hin, dass die Mitteilung des Statistischen Amtes, auf der die Pressemitteilung von Frau Erdmann beruht, nicht nur Teilzeit- und Vollzeitkräfte (also Personen im Schuldienst) zusammenzählt, sondern auch bei den Schülerzahlen neben den öffentlichen Schulen alle Schulen in freier Trägerschaft - einschließlich der Schulen der dänischen Minderheit - zusammen addiert. Außerdem beziehen sich die Zahlen des Statistischen Amtes nur auf den Bereich der allgemein bildenden Schulen (ohne berufsbildende Schulen). Auch insofern weichen diese Zahlen von den oben genannten Zahlen für die öffentlichen Schulen ab.


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