Schüler und Lehrer machen Technologie erlebbar

Über 40 Schulen beteiligen sich aktiv mit Projekten an dem Technikkongress an der Hochschule München in der Lothstraße. Kultusminister Siegfried Schneider hat am heutigen Morgen die Leistungschau der Aktivitäten der Schulen eröffnet, die unter dem Motto steht "Technik erleben".

25.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die große Beteiligung von Schulen, die sich aktiv an dem Kongress beteiligen, wertete Gastgeber Kultusminister Siegfried Schneider als "deutliches Signal für das große Interesse bayerischer Schülerinnen und Schüler an den Naturwissenschaften und ihrer Anwendungen in den Technologien".

Von dem Kongress, an dem rund 500 Personen teilnehmen, wird für Minis-ter Schneider ein kräftiger Impuls ausgehen, die Naturwissenschaften und ihre technologische Nutzung noch stärker ins Bewusstsein junger Leute zu rücken.

Schüler und Lehrkräfte lassen bei dem Kongress Technik und Technologie erlebbar werden, betonte Minister Schneider, gerade durch die Vorführungen. Die Leistungsschau der Schulen solle dazu beitragen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler Spaß an Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und ihren Anwendungen in den Technologien finden.

"Der Kongress und die Fortbildungen dürfen keine Eintagsfliege darstellen", betonte Minister Schneider abschließend. Ein rohstoffarmes Land wie Deutschland lebe von seinem Geist, von seinen Erfindungen, von technischen Innovationen und von hochwertigen Dienstleistungen. Diese vorzubereiten, dazu dient auch der Kongress. Schließlich muss sich Bayern als Bildungsland, das sich den Ideen von Humboldt und Siemens verpflichtet fühlt, beweisen.

Randolf Rodenstock, der Präsidenten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), betonte in seinem Grußwort, dass Technikfeindlichkeit oft da ihren Ausgangspunkt habe, wo einzelne Personen die Betriebsanleitung zu einem Gerät nicht lesen können. Er warb für mehr Interesse an und Of-fenheit für die Technik. Technik ist für Rodenstock ein entscheidender Transmissionsriemen für Innovationen, wirtschaftlichen Erfolg, Wohlstand und sichere Arbeitsplätze.

Bei den Präsentation der Schulen spielen thematisch Projekte zur Energiegewinnung und -einsparung eine wichtige Rolle. Die Fachoberschu-le/Berufsoberschule Krumbach zeigt z.B. Projekte zur Windkraft, die FOS/BOS Kelheim die "Solare Strom- und Wasserstofferzeugung", die Realschule Pfarrkirchen stellt Möglichkeiten vor, Energie einzusparen, und das Gymnasium Puchheim präsentiert das "Wasserstoffauto Hydrogenius".

Weitere Bereiche der Technik werden angesprochen. Die Hauptschule Simbach am Inn zeigt beispielsweise eine "Mobile Technikwerkstatt", die Realschule Geretsried stellt die "Optik eines Videobeamers" vor, das Descartes-Gymnasium Neuburg an der Donau zeigt, wie Supraleiter hergestellt werden.

Der Reigen der Fachvorträge wurde von Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, über "Nanotechnologie im Gläsernen Forscherlabor im Deutschen Museum" eröffnet. Der Landeskoordinator für Technik und Technologie für Bayerns Schulen, Jürgen Kaletta, dem Kultusminister Schneider ausdrücklich gedankt hatte, hat gemeinsam mit dem Fachreferenten für Physik, Andreas Thalmaier, die Handreichung "Technik erleben" erstellt, die Lehrkräften als Arbeitshilfe dient.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden