Schüler von 100 brandenburgischen Schulen arbeiten bei der Aktion Tagwerk am 26. Juni für einen Grundschulbau in Burundi

Am 22. Mai ist es noch genau ein Monat bis bei der Aktion Tagwerk ganz Brandenburg Kopf steht. Die 100. Schule hat sich gerade angemeldet, weitere Anmeldemöglichkeiten bestehen aber noch.

21.05.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Fakten auf einen Blick

Schülerinnen und Schüler gehen einen Tag lang jobben oder engagieren sich auf andere Art und Weise für Gleichaltrige in Burundi.
Projektag 22.6.2004
Schulen 100 teilnehmende Schulen (Stand 14.5.2004)– Liste auf www.aktion-tagwerk.de
Projekt Grundschulbau Fondation Stamm
Veranstalter Aktion Tagwerk e.V.
Kontakt Aktion Tagwerk Bundesbüro
Hintere Bleiche 28
55116 Mainz
Aktionstelefon: 06131 237032
Fax: 06131 227082
Alle Infos auch auf: www.aktion-tagwerk.de

Die Aktion Tagwerk

Die Aktion Tagwerk basiert auf der Grundidee eines mehrstündigen sozialen Engagements von Schülerinnen und Schülern aus Brandenburg für gleichaltrige Kinder und Jugendliche in dem afrikanischen Land Burundi. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind kreativ um den Aktionstag (22. Juni 2004) zu gestalten: Die Jüngeren Schüler die noch nicht arbeiten dürfen veranstalten einen Solidaritätsmarsch "Go for Burundi" oder ein gesponsertes Sportfest, verkaufen burundische Spezialitäten auf einem Schulfest oder säubern als "Dreckteufelchen" gemeinsam ein Waldstück für den Bürgermeister. Doch auch Lehrer lassen Ihre Schüler an diesem Tag nicht allein arbeiten und beteiligen sich an der Aktion Tagwerk. Dem Einfallsreichtum ist keine Grenze gesetzt. Derzeit suchen sich auch viele der älteren Schüler einen bezahlten Tagesjob. Jeder der eine Beschäftigung für die Jugendlichen hat ist aufgerufen einen Job zu stellen, egal ob Bäcker, Medienproduzent, Verwaltungschef oder Privatperson (z.B. um den Rasen mähen zu lassen). Den Lohn, den die Tagelöhner verdienen, überweisen die "Arbeitgeber" direkt an den Verein Aktion Tagwerk e.V.

Rückblick

Im Jahr 2003 hat die Aktion Tagwerk erstmals in Rheinland-Pfalz stattgefunden. Die jungen Initiatoren haben anfangs auf 50 teilnehmende Schulen gehofft. Der große Erfolg, 282 Schulen waren aktiv, und der Zuspruch von Eltern und Politik haben ermutigt auch 2004 die Schulen (komplett, stufenweise oder im Klassenverband) wieder zur Teilnahme auf zu fordern. Erstmals findet die Aktion nun auch in Brandenburg und in Nordrhein-Wesfahlen statt.

Der Stand

Auch in Brandenburg wurden alle vorsichtigen Erwartungen längst übertroffen: Über 100 Schulen (Stand 19. Mai 2004) haben sich bereits im ganzen Land für die Aktion Tagwerk angemeldet – und viele Weitere haben noch Gelegenheit dazu. Alle können mitmachen die gute Ideen haben und/oder sich für eine gute Sache einsetzen wollen. Einen Anmeldeschluss gibt es nicht, es gilt "je früher, desto besser".

Wie man mitmachen kann

Wenn der Schulleiter zustimmt, kann die Schule sich mit dem Rückmeldebogen (www.aktion-tagwerk.de/downloads/) anmelden und alle nötigen Materialien bestellen. Diese werden dann (kostenfrei) zugeschickt. Bei allen weiteren Schritten hilft das Team der Aktion Tagwerk gerne weiter. Auch das ausführliche Infopaket kann über die Hotline (06131/237032) bei Anna Hassel, Ludwig Kannicht und Nora Weisbrod angefordert werden.

Das Ziel

Das Thema Entwicklungszusammenarbeit und Süd-Nord-Problematik soll in den Schulen thematisiert werden. Die Tagelöhner zeigen sich solidarisch mit gleichaltrigen Menschen die es ungleich schwerer haben – sie tragen damit einen Denkanstoß über die Schulmauern hinweg zu den Arbeitgebern und in die Öffentlichkeit. Dank der großen Presseresonanz (von regionalen Zeitungen bis zu den bundesweiten Fernsehsendungen) wurden schon im vergangenen Jahr sehr viele Menschen erreicht.

Nicht nur durch die Vor- und Nachbereitung in den Klassen erfüllt die Aktion den Bildungsauftrag. Der Tagesjob ist ein Schnupperpraktikum, er bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit in die Arbeitswelt zu blicken und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Mit den Erlösen soll ein Grundschulbau der "Fondation Stamm" in Burundi finanziert werden. Projektleiterin ist die aus Wiesbaden stammende Verena Stamm. Um den Schülern den Sinn ihrer Hilfe transparent zu machen können die lokalen Organisatoren einen Folienvortrag samt Beschreibung anfordern.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden