Schülerzahl sinkt binnen zehn Jahren um ein Sechstel

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den nordrhein-westfälischen Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien wird aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2018 auf etwa 1 713 000 zurückgehen, das sind 346 000 oder 16,8 Prozent weniger als im Jahr 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt in seiner jetzt erschienenen regionalisierten Schülerprognose 2009 zeigt, wird der Rückgang der Schülerzahlen alle 23 kreisfreien Städte und 31 Kreise des Landes betreffen, allerdings mit unterschiedlichem Ausmaß.

25.11.2009 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Während der Kreis Höxter (-26,4 Prozent), der Hochsauerlandkreis (-25,3 Prozent), der Kreis Olpe (-24,8 Prozent) und der Kreis Coesfeld (-24,5 Prozent) die stärksten Verluste zu verzeichnen haben werden, wird der Rückgang in den Städten Düsseldorf (-1,5 Prozent), Köln (-4,5 Prozent), Leverkusen (-4,7 Prozent) und Bonn (-4,9 Prozent) voraussichtlich am geringsten ausfallen. Insgesamt werden die Kreise (-19,8 Prozent) vom Rückgang der Schülerzahlen stärker betroffen sein als die kreisfreien Städte (-11,9 Prozent).

Die von den Statistikern vorgelegte regionalisierte Schülerprognose wird jährlich aktualisiert. Sie umfasst - jeweils auf der Ebene der kreisfreien Städte und Kreise - voraussichtliche Schülerbestände nach Schuljahrgängen für die Jahre 2008 bis 2018 sowie Prognosen der Schulabgänge nach Abschlussarten für die Jahre 2009 bis 2019, letzteres zusätzlich auch für Arbeitsagenturbezirke. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen "Vorausberechnung der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens 2008 bis 2030/2050" sowie den amtlichen Schuldaten der Jahre 2006 bis 2008.

Eine PDF-Version des Statistischen Berichtes "Regionalisierte Schülerprognosen in Nordrhein-Westfalen 2009" steht im Internet-Angebot von IT.NRW unter der Adresse webshop.it.nrw.de/webshop/details.php?id=16012 zum kostenlosen Download zur Verfügung. (IT.NRW)


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