Schulabgänger sind berufsfähig

Die Qualität der Ausbildung an bayerischen Hauptschulen wird vom Bayerischen Kultusministerium in Übereinstimmung mit dem Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband als durchaus hoch eingestuft. Der PISA-Ländervergleich hatte ja erst im November 2005 das hohe Niveau der bayerischen Hauptschüler in den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen und Problemlösen wissenschaftlich belegt. Vor allem vermittelt die Hauptschule in Bayern ein hohes Maß an Berufsfähigkeit.

26.05.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Modellversuche des Ministeriums, z.B. die intensivierte Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Berufsschule, sollen die Hauptschulabgänger auf den Übergang von der Schulbank in die Arbeitswelt noch besser vorbereiten. In der angespannten wirtschaftlichen Lage erkennt das Bayerische Kultusministerium die Hauptursache dafür, dass bisher nur rund ein Drittel der Neuntklässler der Hauptschulen einen Ausbildungsvertrag nachweisen können. Das Kultusministerium vertraut allerdings darauf, dass sich diese Anzahl der Ausbildungsverträge noch steigert. Bayerns Wirtschaft sei auch gefragt, ihrer Verantwortung für die Ausbildung von Schulabsolventen gerecht zu werden und dabei auch die Leistungsfähigkeit der Hauptschüler klar zu erkennen und bei der Einstellungspraxis zu berücksichtigen. Viele bayerische Betriebe leisteten dort bereits Beispielhaftes.

Wie in jedem Jahr bieten auch 2006 die Beruflichen Schulen besondere Angebote für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, z.B. Berufsvorbereitungsjahre, spezielle Klassen für "Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnisse" sowie Berufsfachschulen und andere vollzeitschulische Bildungsgänge.


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