Schule – der richtige Ort für Religion?

(bikl) Der Weltjugendtag wird gern als Symbol für die Rückkehr der Religiosität ins Leben der Jugendlichen gefeiert. Aber, so weist die ZEIT in ihrer morgigen Ausgabe nach: Das Thema Religion war - zumindest in Deutschland - nie draus verschwunden.

17.08.2005 Artikel

Denn nirgendwo sonst in Europa ist der konfessionelle Religionsunterricht als Schulfach in der Verfassung verankert. Und erstaunlich wenige Jugendliche machen von der Möglichkeit Gebrauch, sich vom Religionsunterricht befreien zu lassen und ein Ersatzfach zu belegen. Gerade mal fünf Prozent aller Schüler treffen diese Entscheidung.

Neue Ansätze

Zwar werde Religion in den meisten europäischen Ländern nach wie vor christlich-konfessionell gelehrt, aber einige Länder hätten Ansätze entwickelt, um einheitliche Werte zu vermitteln und der religiösen Vielfalt gerecht zu werden, heißt es in dem Beitrag.

Religionswissenschaftlich

So wird in Großbritannien Religion vor allem religionswissenschaftlich gelehrt, wobei das Christentum im Vordergrund steht, die anderen Hauptreligionen aber inzwischen gleichwertig und ebenso ausführlich behandelt werden.

Religionsvielfalt

In Österreich ist Religion zwar Pflichtfach, doch können die Schüler zwischen einer europaweit einzigartigen Religionsvielfalt wählen: Gleich dreizehn staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften bieten dort Religionsunterricht an, die christlichen Kirchen ebenso wie die buddhistische, jüdische und islamische Gemeinschaft.

Nicht in der Schule

In Frankreich dagegen hat das Fach gar keinen Platz an den öffentlichen Schulen.
Der komplette Beitrag erscheint in der morgigen Ausgabe der ZEIT.

Link

www.zeit.de


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