Schulfrieden für Inklusion in Mecklenburg-Vorpommern auf gutem Weg
"Ein Schulfrieden bei dem schwierigen Thema "Inklusion" ist einer der größten bildungspolitischen Erfolge der letzten Jahre", freute sich Bildungsminister Mathias Brodkorb. "Schulen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und müssen unabhängig von Legislaturperioden planen können. Wir haben damit bereits jetzt die größte Bereitschaft für einen gemeinsamen Weg zwischen Demokraten in der Bildungspolitik seit 1990 erreicht. Das ist ein gutes Signal für Lehrer, Eltern und Schüler."
04.05.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernIn einem zweiseitigen Papier haben die Fraktionen ihre gemeinsamen Ziele festgelegt. "Die wahrscheinlich größte Herausforderung für das Schulsystem von Mecklenburg-Vorpommern ist der Weg zur Inklusion, also der möglichst weitgehenden Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf im Regelschulsystem", heißt es in dem Papier von SPD, CDU, Linke und Bündnis 90/ Die Grünen. "Dieses große Ziel wird von allen demokratischen Fraktionen in unserem Land in seinem Grundsatz unterstützt."
In dem gemeinsamen Papier haben sich die beteiligten Fraktionen und der Bildungsminister daher auf das Ziel eines "Schulfriedens" für Inklusion geeinigt. Mathias Brodkorb und die Fraktionsvorsitzenden wollen in Kürze ihre gemeinsamen Vorstellungen öffentlich erläutern. "Uns ist bewusst, dass solche weitreichenden Entscheidungen Kompromisse erfordern. Ich bin froh, dass alle erstmals parteiübergreifend bereit sind, diesen Weg im Interesse unserer Schulen gemeinsam zu gehen", sagte Brodkorb.
Schulfrieden.pdf (PDF-Dokument, 74 KB)
Weiterführende Links
- Video-Interview mit Minister Brodkorb: Fördert die Inklusion neue Etikettierungen?
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