Schulprojekt Menschenwürde

(bikl/idw) Ab dem Schuljahr 2006/2007 wird in Kooperation mit Wissenschaftlern der Universität Heidelberg an vier Gymnasien in Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe ein Seminarkurs angeboten, der sich mit dem Thema Menschenwürde befasst.

28.09.2006 Artikel

In jedem Jahr soll ein bestimmter Aspekt dieser Thematik besonders beleuchtet werden. Im Schuljahr 2006/2007 - Projektphase I - ist das Thema "Menschenwürdig leben bis zuletzt" Dachthema des Seminarkurses. Über Lehrer, Schüler und Wissenschaftler hinaus wirken vier universitäre Mentoren pro Fachgebiet an dem Projekt mit. Diese unterstützen die Lehrer in der Arbeit mit den Seminarkursen und stellen den direkten Kontakt zwischen Schule und Universität her. Das Projekt wird gefördert von der Robert Bosch-Stiftung und steht unter der Leitung des Heidelberger Theologen Prof. Dr. Wilfried Härle.

Die Grundidee des Menschenwürdeprojekts an der Universität Heidelberg ist es, interdisziplinär über die drei Problemebenen Grundsatzfragen, Inhaltsfragen und Anwendungsfragen im Zusammenhang des Begriffs "Menschenwürde" ins Gespräch zu kommen, und zwar so, dass diese bisher weitgehend isoliert geführten Diskurse miteinander verbunden werden auf verschiedenen Organisationsstufen. Die Tätigkeitsbereiche erstrecken sich vom interdisziplinären Dialog der Wissenschaftler über die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern und Forschungsprojekten, Tagungen und Veranstaltungen bis zum Schulprojekt Menschenwürde. Das Menschenwürdeprojekt wird koordiniert vom Interdisziplinären Forum für Biomedizin und Kulturwissenschaften (IFBK) der Universität Heidelberg unter der Leitung von Prof. Dr. Claus R. Bartram (Humangenetik) und Prof. Dr. Wilfried Härle (Theologie).

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Uni Heidelberg: Menschenwürdeprojekt


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