Schulpsychologischer Dienst an Boizenburger Gymnasium

Nach dem Verbrechen in Tessin im Landkreis Ludwigslust hat Bildungsminster Henry Tesch das besonnene Vorgehen der Schulleitung gelobt.

15.01.2007 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

"Schulrat, Schulleiter und Lehrkräfte sowie Schulpsychologen gehen sehr verantwortungsbewußt und mit großem pädagogischem Fingerspitzengefühl mit der besonderen Situation am Elbe-Gymnaisum in Boizenburg um. Immerhin kommen die beiden mutmaßlichen Täter und auch das Mädchen, das sie als Geisel genommen hatten, aus dieser Schule. Alle Schülerinnen und Schüler kennen sie und können diese Tat nicht verstehen. Diese Belastung zu ertragen, brauchen die Kinder und Jugendlichen und auch die Lehrkräfte alle erdenkliche Hilfe."

Minister Tesch hat sich am Morgen telefonisch mit dem Schulleiter des Gymnasiums in Boizenburg über die Situation an der Schule verständigt und das weitere Vorgehen abgestimmt. So ist der Schulpsychologsiche Dienst inzwischen mit drei Vertretern vor Ort. Regulärer Fachunterricht findet heute nicht statt, vielmehr haben sich die Lehrkräfte so abgestimmt, dass sie Angebote entsprechend der Situation auch in Absprache mit den Schülern machen.


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