Schulsport hat in Bayern hohe Priorität

Das Bayerische Kultusministerium weist die heute von der SPD-Landtagsfraktion geäußerten Vorwürfe zurück:

04.09.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  1. Die Behauptung, Bayern sei nun auf dem vorletzten Platz in Deutschland angelangt, ist auch mit Blick auf die Ergebnisse der bundesweiten Schulsportuntersuchung SPRINT haltlos. Bayern hat in den letzten Jahren den Sportunterricht konsequent ausgebaut und wirkungsvolle Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergriffen. So wurden z. B. an bayerischen Hauptschulen im Schuljahr 2006/2007 durchschnittlich 2,6 Sportstunden erteilt.

  2. Der Sportunterricht hat in der bayerischen Bildungspolitik einen hohen Stellenwert. Bayern hat die Sondermittel zur Stärkung des Sportunterrichts auf über 30 Mio EUR versechsfacht.

  3. Sportunterricht allein kann den Bewegungsmangel nicht kompensieren. Bayern setzt umfassende Initiativen wie "Voll in Form", "Bewegte Schule" und "Sportelternabend" um, die deutlich machen, dass sich die schulische Bewegungsförderung in allen Jahrgangsstufen nicht nur auf den Schulsport beschränken darf und die Eltern vom Stellenwert sportlicher Betätigung überzeugt sein müssen.

  4. Mit dem bayerischen "Sport-nach-1-Modell", das mittlerweile rund 2.200 Partnerschaften zwischen Schulen und Vereinen umfasst, treten Schulen mit ihrem erzieherischen Potenzial auch über die Schulzeit hinaus dem Bewegungsmangel wirksam entgegen.

  5. Mit der "Vereinspauschale" hat Bayern ein deutliches Signal zur Stärkung des Vereinssports gesetzt.


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