Schulungen für 12 000 Elternvertreter
(bikl) Mit der Einführung der "Eigenverantwortlichen Schule" werden an allen öffentlichen Schulen in Niedersachsen ab dem neuen Schuljahr Schulvorstände gebildet, die sich in den Grundschulen je zur Hälfte aus Lehrern und Elternvertretern zusammen setzen, an allen anderen Schulen in der Regel zur Hälfte aus Lehrern und zu je einem Viertel aus Vertretern von Eltern und Schülern. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) heute berichtet, wurde in Hannover ein Schulungsprogramm vorgestellt, das Elternvertreter für die zukünftige Mitarbeit in den Schulvorständen fit machen soll.
25.04.2007 Niedersachsen ArtikelUnter der Devise "Eltern machen Eltern fit" trainiert der niedersächsische Landeselternrat (LER) in Kooperation mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) zunächst 100 bis 120 sogenannte Elterntrainer, die dann ihr Wissen an weitere Eltern vermitteln. In dieser Art Schneeballsystem sollen schrittweise über 10 000 Eltern für ihre zukünftige Arbeit sattelfest gemacht werden.
Als "Herausforderung und Chance" zugleich bewertete der Vorsitzende des LER, Heinz-Jürgen Schmieding, die neue Form der Elternmitbestimmung, die man konstruktiv nutzen wolle, um "Schule besser zu machen". Die Mitarbeit in den Schulvorständen bezieht sich auf Fragen der Finanzen, der Schulpartnerschaften, der Stundentafeln, der Werbung und des Sponsorings. Entsprechend richtet sich die jetzt initiierte Schulungsphase vor allem auf Fragen des Personalwesens, des Haushaltsrechts und des Projekt-Managements. Für pädagogische Fragen bleibt auch im Rahmen der zukünftigen Schulorganisation in Niedersachsen weiterhin die Gesamtkonferenz zuständig.
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