"Sie unterstützen unsere Schüler beim Übergang von der Schule ins Arbeitsleben"

Bei einer Tagung des Arbeitskreises SchuleWirtschaft in Dinkelsbühl würdigte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle heute die Leistung der Arbeitskreise Schule und Wirtschaft. In Bayern bestehen derzeit rund 100 Arbeitskreise mit Vertretern von Schulen und Unternehmen. "Sie bringen Schule und Wirtschaft zusammen, schaffen Netzwerke, fördern das Verständnis füreinander und gestalten dabei aktiv die Gesellschaft und Wirtschaft der Zukunft mit. Die Arbeitskreise unterstützen Schüler beim

26.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Übergang von der Schule ins Arbeitsleben vor", betonte Minister Spaenle. Der früher weit verbreitete Gegensatz von Schule und Bildung einerseits sowie Unternehmen und Wirtschaft andererseits sei erfolgreich überwunden worden. Schule und Wirtschaft entwickelten bei den Arbeitskreisen Verständnis füreinander und lernten voneinander – mit Blick auf ihr Ziele, Methoden und Personalentwicklung.

In den Arbeitskreisen SchuleWirtschaft gingen Pädagogen und Verantwortliche aus Unternehmer vor Ort einen intensiven Dialog ein und erzielten dabei hervorragende Ergebnisse.

"Ich bin fest davon überzeugt: Wenn wir die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft auf diesem hohen Niveau fortsetzen und weiter ausbauen, sind wir auf dem richtigen Weg", sagte der Minister.

Drei Felder einer beispielhaften Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft nannte der Minister eigens:

  • das System der dualen Berufsausbildung und der entsprechenden Vor- bereitung in den Haupt-, Wirtschafts- und Realschulen,
  • die neue Oberstufe des Gymnasiums mit dem sogenannten P-Seminar, dem Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung der Schüler- innen und Schüler.
  • und die wachsende Eigenverantwortlichkeit der Schulen. Diese dient dazu, dass die Schulen mehr Freiräume für pädagogisches, kreatives und innovatives Handeln bekommen.

Zudem würdigte Minister Spaenle auch die Vorbildfunktion der "Stiftung Bildungspakt Bayern", in der das Bayerische Kultusministerium mit knapp 140 Unternehmen eng zusammenarbeitet, um zukunftsfähige Schul- und Unterrichtsmodelle zu entwickeln. "Die Stiftung Bildungspakt Bayern ist ein hervorragendes Beispiel, wie Schule und Wirtschaft aufeinander zugehen können und ihrer gegenseitigen Verantwortung gerecht werden", so Minister Spaenle.

Dem Kultusminister ist als Partner auch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft sehr wichtig. Es betreue u.a. das Projekt "Junior" sowie den Internetauftritt "sprungbrett-bayern.de", eine Art Online-Börse für Berufsorientierung."


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