Sonderpädagogische Förderung in brandenburgischen Grund- und Förderschulen

Rechtzeitig zum Beginn des Schuljahres 2008/2009 ist die Broschüre "Entwicklungschancen für Kinder mit besonderem Hilfebedarf in der Schule – sonderpädagogische Förderung in Grund- und Förderschulen" erschienen. Die Publikation soll Eltern von Kindern mit besonderem Hilfebedarf in der Grundschule helfen, für ihr Kind ein angemessenes Bildungsangebot auszuwählen.

05.09.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Suchen Sie gemeinsam mit der Kindertagesstätte, der Schule und den An-sprechpartnern für die sonderpädagogische Förderung nach einer Lösung, die den individuellen Ansprüchen Ihres Kindes gerecht wird", so die an die Eltern gerichtete Botschaft von Bildungsminister Holger Rupprecht. "Diese Broschüre soll dabei helfen, die unterschiedlichen Möglichkeiten abzuwägen und dann eine Entscheidung zu treffen."

Die Eltern erfahren im ersten Teil der Broschüre, wann von besonderem Hilfebedarf und wann von sonderpädagogischem Förderbedarf auszugehen ist, in welchen Bereichen dieser auftreten kann und wie dieser festgestellt wird. Davon ausgehend werden die verschiedenen Möglichkeiten sonderpädagogischer Förderung im Land Brandenburg detailliert beschrieben. Auf die besonderen Chancen und die Rahmenbedingungen des gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf wird ebenso eingegangen wie auf die spezifischen Möglichkeiten, die Förderschulen eröffnen können.

Im zweiten Teil der Broschüre erhalten die Eltern einen Einblick, wie sonderpädagogische Förderung konkret aussehen kann. Neben einem Kapitel zur Gestaltung des Übergangs von der Kita in die Grundschule wird über die spezifischen Fördermöglichkeiten in der Flexiblen Eingangsphase (FLEX-Klassen) berichtet.

Breiten Raum nimmt die Beschreibung einiger Beispiele aus dem Schulalltag ein. Die Eltern erfahren hier vom Unterricht ausgewählter Grundschulklassen, in denen Kinder mit Beeinträchtigungen in den Bereichen des Sehens, Hörens, der geistigen Entwicklung, der Sprache, des Lernens, der emotionalen und sozialen Entwicklung, der körperlichen und motorischen Entwicklung oder aber mit autistischem Verhalten gemeinsam mit Kindern ohne sonderpädagogischem Förderbedarf lernen.

Wie die sonderpädagogische Förderung in den Förderschulen des Landes konkret aussehen kann, wird beispielsweise durch den Bericht von Eltern über einen "Tag der offenen Tür" an einer Förderschule, ein Interview mit einer Lehrerin, die in den so genannten Sprachförderklassen arbeitet aber auch durch das Wort einer Schulleiterin, die das besondere Konzept ihrer Förderschule beschreibt, deutlich. Vorgestellt werden zudem ausgewählte Förderschulen des Landes Brandenburg.

Einzelexemplare können bei Martina Marx unter der Telefonnummer 0331 – 866 35 21 oder per E-Mail unter bestellt werden. Die Broschüre ist auch im Internet unter www.mbjs.brandenburg.de, Stichwort "Publikationen", zu finden.


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