Sonderpädagogische Förderung in Grundschulen ausgeweitet

Die sonderpädagogische Förderung wird in Niedersachsen weiter deutlich ausgeweitet. "Für das nächste Schuljahr werden wir landesweit 123 weitere Grundschulen mit einer Grundversorgung ausstatten", sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann. Niedersachsen habe bereits an jeder dritten Grundschule (rd. 600 von 1.800) ein entsprechendes Angebot. Zum nächsten Schuljahr wird dieses Angebot um 20 Prozent gesteigert. Das Land setzt dafür über 2 Millionen Euro ein.

15.06.2009 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

"Unser Ziel ist es, Kinder mit besonderen Förderbedarf frühzeitig zu unterstützen und sie im allgemeinen Schulsystem zu halten", sagte Heister-Neumann. Niedersachsen sei mit dieser Zielrichtung bundesweit ausgezeichnet positioniert. Die Förderschulquote ist die zweitniedrigste im Bundesvergleich.

Die Förderung erfolgt in Niedersachsen über regionale Integrationskonzepte. Hierbei werden in der Region alle Angebote sonderpädagogischer Förderung gebündelt. Bei der sonderpädagogische Grundversorgung von Grundschulen bekommen Schulklassen eine dauerhafte Unterstützung von Förderschullehrkräften. Ziel ist es den besonderen Förderbedarf

frühzeitig in der Grundschule zu begegnen und eine angemessene und wohnortnahe Unterstützung zu erreichen. Ab dem neuen Schuljahr stehen künftig zusätzliche 1.152 Unterrichtsstunden für die Förderung an der Grundschule bereit. "Mit der Ausweitung geht Niedersachsen seinen Weg auf Förderung an den allgemeinbildenden Schulen konsequent weiter", sagte Heister-Neumann. Dies sei ganz im Sinne der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.


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