Einstellungschancen

SPD: Junge Realschullehrer nicht im Stich lassen

(red/pm) Angesichts der dramatisch schlechten Einstellungsaussichten junger Realschullehrer fordert die SPD-Landtagsfraktion die Staatsregierung auf, die sogenannte demographische Rendite von 555 Stellen an den Realschulen zu belassen. Dies ist die Zahl der Stellen, die wegen des Schülerrückgangs eigentlich aus dem Stellenplan gestrichen werden soll.

16.07.2015 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

"Wir haben jetzt die einmalige Chance, die Klassengrößen zu reduzieren und damit auch die Unterrichtsqualität zu verbessern. Es gibt zahlreiche gut ausgebildete und höchst motivierte junge Realschullehrer, die unsere Schulen bereichern würden", erklärt die SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild.

Wild rechnet vor, wofür die 550 Stellen könnten verwendet werden können: Rund 4000 Klassen haben mehr als 26 Schüler. Hier könnten die größten Klassen verkleinert werden. Durch den Aufbau einer integrierten Lehrerreserve würde weniger Unterricht ausfallen. Und nicht zuletzt wäre es auch möglich, die Ganztagsangebote auszubauen.

"Ich appelliere an die Staatsregierung, diese einmalige Chance zu nutzen", sagt Wild.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden