Staatsminister Jürgen Banzer: Welttag des Buches am 23. April unterstreicht Bedeutung des Lesens für Schülerinnen und Schüler
"Lesen ist nicht nur eine der wichtigsten Kulturtechniken in unserer Informationsgesellschaft, es ist noch viel mehr: Lesen ist ein gänzlich zeitloses Vergnügen, um in Geschichten und andere Welten einzutauchen", erklärte Staatsminister Jürgen Banzer anlässlich des Welttags des Buches am 23. April 2008. Dieser wurde 1995 von der UNESCO ins Leben gerufen, um die Bedeutung des Buches als Kulturgut und des Lesens als Kulturtechnik zu unterstreichen. Inzwischen hat dieser Tag auch in den Schulen seinen festen Platz.
21.04.2008 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenDurch die Kooperation von der Stiftung Lesen mit der Deutschen Bahn AG, der Verlagsgruppe Random House, der Deutschen Post AG, dem ZDF und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels könnten inzwischen bundesweit alle 4. und 5. Klassen Büchergutscheine bekommen, erläuterte Staatsminister Jürgen Banzer. Mit diesen erhielten die Kinder in Buchhandlungen den von der Stiftung Lesen und den Kooperationspartnern finanzierten Band: "Ich schenke dir eine Geschichte-Reise in fantastische Welten".
In Hessen habe fast die Hälfte der 4. und 5. Klassen (46,3 %) um Büchergutscheine angefragt und diese erhalten. Im Bundesdurchschnitt machten lediglich 38,7% der 4. und 5. Klassen von diesem Angebot Gebrauch.
Es sei erfreulich zu sehen, dass viele Schulen am Welttag des Buches dem Lesen eine besondere Aufmerksamkeit widmeten, die vom Engagement von Vorlesepaten bis hin zur Inszenierung von Theaterstücken reiche. "Ich denke, entscheidend ist, dass Kindern und Jugendlichen an diesem Tag die lustvolle Beschäftigung mit dem Medium Buch möglich ist. Den Lehrerinnen und Lehrern aber auch den zahlreichen andere Mitwirkenden wie Eltern, Vorlesepaten usw. danke ich ausdrücklich für ihr Engagement, diesen Tag über die alltägliche Arbeit zur Leseförderung hinaus zu etwas Besonderem zu machen", so Jürgen Banzer.
Staatsminister Banzer wies abschließend daraufhin, dass der Welttag des Buches auch verdeutliche, wie wichtig die frühe und gezielte Leseförderung in der Schule sei. Hier habe sich Hessen in den vergangenen Jahren stark dafür gemacht, die Bedeutung des Lesenlernens in den Vordergrund zu rücken. "Inzwischen sind wir so weit, dass wir in diesem Jahr im Mai erstmals mit allen Schülerinnen und Schüler des 2. Schuljahres einen Test zur Erfassung der Lesekompetenz durchführen", so der Staatsminister abschließend. Er sei sicher, dass die guten Ergebnisse des letztjährigen Probedurchgangs wieder erreicht werden könnten.
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