Staatsministerin Barbara Ludwig: TU Dresden erhält DFG-Forschungszentrum
Die TU Dresden erhält das erste Forschungszentrum der DFG in den neuen Ländern. Das hat der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft heute entschieden.
06.09.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDresden konnte sich damit im bundesweiten Wettbewerb um ein neues DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien durchsetzen. Mit dem Programm wird die Konzentration von herausragender Kompetenz und Ressourcen an deutschen Hochschulen gefördert.
Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig: "Die Entscheidung bestätigt: Sachsen hat sich zu einem führenden Standort der Lebenswissenschaften entwickelt. Mit der Vergabe des neuen DFG-Forschungszentrums nach Dresden besteht darüber hinaus die Chance, die Exzellenz sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch international noch bekannter zu machen."
Der Erfolg des Antrages von Dresden sei Anerkennung für die in den letzten Jahren geleistete zielstrebige Aufbauarbeit. Die enge Kooperation zwischen den Wissenschaftsbereichen der Hochschule, den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft - insgesamt 27 Partner - sei Voraussetzung für den Erfolg gewesen.
Staatsministerin Barbara Ludwig: "Auch der zweite sächsische Bewerber, die Universität Leipzig, hatte sich mit einem exzellenten Konzept beworben und sich für die Endrunde des Wettbewerbes qualifiziert. Das unterstreicht eindrucksvoll die Stärke der sächsischen Wissenschaftslandschaft."
Die nun insgesamt sechs DFG-Forschungszentren werden bis zu 12 Jahre gefördert. Dies setzt eine erfolgreiche Evaluation nach jeweils vier Jahren voraus. Bei positiver Begutachtung kann das Zentrum mit insgesamt bis zu 60 Millionen Euro von der DFG gefördert werden. Die erste Förderperiode für das Dresdner Zentrum beginnt am 1.1. 2006.
Das DFG-Forschungszentrum in Dresden wird sich mit neuen therapeutischen Verfahren im Bereich der regenerativen Medizin beschäftigen. Ziel ist die Förderung von Selbstheilungsmechanismen im Körper, um Krankheiten zu heilen, die heute noch nicht oder nur unzulänglich behandelt werden können.
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