Staatssekretär Freller verleiht Orden und Ehrenzeichen an verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger

Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande wurde Uta Schwarz-Meixner ausgezeichnet. Die Opern- und Konzertsängerin bereichert seit Jahrzehnten die Fürther Musikwelt und ist außerdem über die Grenzen der Stadt Fürth hinaus ehrenamtlich aktiv. Ihre Karriere hatte Schwarz-Meixner mit einem Musikstudium in London begonnen, schließlich am Konservatorium in Nürnberg fortgesetzt und 1960 in München mit der Prüfung für Oper abgeschlossen. Neben verschiedenen Engagements und Lehraufträgen fungierte sie immer wieder als Dozentin und Referentin. Seit 1989 ist sie darüber hinaus Vorsitzende des Kulturringes für Chöre der Stadt Fürth.

24.06.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Auch an Studiendirektor a. D. Johann Brechtelsbauer konnte Freller das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichen. Durch sein beispielhaftes Engagement als Naturwissenschaftler und im Bereich des Naturschutzes hat sich Brechtelsbacher große Verdienste erworben. Bereits während seiner beruflichen Tätigkeit am Gymnasium Carolinum in Ansbach von 1972 bis 1998 war er unter anderem am kostengünstigen Ausbau und an der Modernisierung der Naturwissenschaften am humanistischen Gymnasium Carolinum maßgeblich beteiligt. In seiner Funktion als Direktor der Stiftung ?Protestantisches Alumneum Ansbach? von 1972 bis 1994 setzte er sich außerdem dafür ein, das Überleben des ältesten Schülerheimes in Bayern durch Umstrukturierungsmaßnahmen zu sichern.

Mit großem Engagement setzt sich Heinz Feuerlein aus Markt Erlbach seit Jahrzehnten für das Wohl seiner Heimatgemeinde ein. Bereits seit 50 Jahren dreht der Buchdrucker- und Buchbindermeister alljährlich einen Heimatfilm, der von örtlichen Geschehnissen aus Markt Erlbach berichtet. Um diese Dokumentationsarbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, organisiert Feuerlein jedes Jahr die Veranstaltung ?Der Heimatfilm?. Darüber hinaus verfasste er mehrere Bücher über Markt Erlbach und zeichnet für die Chroniken zahlreicher Ortsvereine verantwortlich. Mehr als 500 Seiten umfasst der im Jahr 2000 von Feuerlein herausgegebene Bildband ?Kriegsereignisse in und um Markt Erlbach?. Jahrelang spielte Feuerlein auch ehrenamtlich die Orgel in der Kilians-Kirche und kümmerte sich als Mitinitiator um verschiedene musikalische Aufführungen. Für diese Verdienste hat ihm der Bundespräsident nun das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, das Freller ihm in Nürnberg aushändigte.

Ebenfalls das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt Gerald Leibl, Sonderschulrektor a. D., aus Bubenreuth. Neben seinen dienstlichen Aufgaben als Schulleiter im Förderschulwesen widmete er sich über lange Jahre mit hohem persönlichen Einsatz der Lebenshilfe Erlangen e.V., der ältesten Lebenshilfevereinigung in Bayern (gegründet 1960). Seit 1965 Mitglied dieser Organisation, übernahm Leibl 1994 das Amt des 1. Vorsitzenden. 1997 wurde die Stiftung Lebenshilfe Erlangen gegründet, als dessen Vorsitzender Leibl seitdem fungiert. Bereits 1998 konnte ein neues Wohnheim mit 36 Plätzen für erwachsene Menschen mit Behinderung und im März 1999 eine neue Beratungsstelle eröffnet werden. Weitere Einrichtungen folgten. Daneben engagierte sich Leibl über Jahre in der Vorstandschaft des Landesverbands Bayern im Verband Deutscher Sonderschulen sowie in der Katholischen Pfarrgemeinde Maria Heimsuchung in Bubenreuth.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern konnte Freller an Ursula Sigert aus Nürnberg und Konrad Schiller aus Rednitzhembach überreichen.

Ursula Sigert leitet seit 1988 ehrenamtlich den Katzwanger Damen-Folkloretanzkreis und kann damit auf über 150 Auftritte in Gemeinden, in Alten- und Pflegeheimen und in Senioreneinrichtungen zurückblicken. Darüber hinaus organisiert Sigert Ausflüge und Spazierfahrten für Bewohner in Alten- und Pflegeheimen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind.

Konrad Schiller ist seit 1982 in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Rednitzhembach aktiv und dort bereits seit über 20 Jahren Mitglied im Kirchenvorstand. 1989 kümmerte sich Schiller nachhaltig um die Generalsanierung des Pfarrhauses, 1993 um die umfangreiche Innenrenovierung der Sakristei und anschließend um die Generalsanierung des Gemeindehauses. Ferner hat er 1985 den Fahrdienst für den Seniorenkreis übernommen und engagiert sich seit 1976 in verschiedenen Posaunenchören.


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