Tests bisher "typisch deutsch"

(bikl/idw) Die Erfahrung zeigt, dass standardisierte Tests zur psychologischen Diagnostik häufig "typisch deutsch" sind und sich für ausländische Kinder, die in Großstädten bis zu 40 Prozent ihrer Altersgruppe ausmachen, nicht eignen. Daher entwickeln Forscher neue oder angepasste Instrumente.

12.09.2005 Artikel

Vorgestellt werden diese neuen Verfahren in dieser Woche in der Ruhr Universität Bochum auf der Fachtagung der Entwicklungspsychologen.

Wie funktioniert die Berufswahl?

Außerdem werden sich die Experten mit der Berufswahl von Jugendlichen beschäftigen: Warum z.B. wählen Mädchen nach dem Abitur häufig eine Ausbildung in Sozial- und Kulturwissenschaften, Jungen dagegen eher Ingenieur- oder Naturwissenschaften? Woher beziehen Jugendliche ihre Informationen über mögliche Berufe? Wie klar sind sie sich über ihre Ziele und wie kann man ihnen bei der Berufsorientierung am besten helfen?

Blick zurück

Noch neu ist die Beschäftigung der Forschung mit der Entwicklung in späteren Lebensphasen. Erste Ergebnisse präsentieren die Forscher z.B. aus Studien über das subjektive Wohlbefinden von alten Menschen. Außerdem wurden der Zusammenhang zwischen Gleichgewicht und kognitiven Herausforderungen und die Veränderung des Gedächtnisses untersucht: Erinnern sich ältere Menschen wirklich besser an die positiven Dinge? Auch den Blick auf das eigene Leben nehmen die Forscher unter Lupe: Wie sehen wir uns, wenn wir auf unsere Biographie zurückblicken und was sagt diese Selbstwahrnehmung über uns aus? Die Tagung findet vom 14. bis zum 16. September 2005 in der Ruhr-Universität Bochum statt.

Weitere Informationen zur Tagung

epsy2005.kommzept.de/php/home.php


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