"Unser Platz zum Spielen macht Schule"
Campina, größter Schulmilchanbieter in Berlin-Brandenburg, und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport haben im Frühjahr die Initiative "Unser Platz zum Spielen macht Schule" gestartet. Für die Verbesserung der Spielraumsituation auf den Schulhöfen wurden von Campina im Rahmen dieser Initiative insgesamt 50 000 Euro bereitgestellt. Inzwischen hat eine unabhängige Jury entschieden und die ausgewählten Projekte konnten weitgehend realisiert werden. Stellvertretend für alle sechs Berliner Projekte weihte Schulsenator Klaus Böger am 24. Oktober 2005 den Schulspielplatz an der Adolf-Reichwein-Schule in Neukölln ein.
24.10.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung"Die Initiative "Unser Platz zum Spielen macht Schule" ist eine sinnvolle Ergänzung zu den Angeboten des Schulsports", betonte Bildungssenator Klaus Böger anlässlich der Eröffnung des neuen Schulhofspielplatzes. "Unsere Kinder brauchen neben guten Lernbedingungen, dazu zählen auchBewegung und gesunde Ernährung. Pädagogen und Ärzte verweisen immer wieder auf zunehmende Bewegungs-, Koordinations- und Ernährungsdefizite. Hier gilt es gegenzusteuern", so der Senator.
Eltern, Lehrer und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule in Neukölln hatten es nicht leicht. Das Sonderpädagogische Förderzentrum für Lernbehinderte ist während der Sommerferien von der Elbestraße in die Sonnenallee 188 umgezogen. Für Spielräume auf dem Schulhof standen keine Mittel mehr zur Verfügung. Doch die Kinder wünschten sich vor allem eine Kletterpyramide, Möglichkeiten zum Tischtennis- und Basketballspielen. Auf Initiative von Lehrern, Schülern und Eltern bewarb sich die Schule deshalb an der Campina-Initiative "Unser Platz zum spielen macht Schule". Sie gründeten eine Arbeitsgemeinschaft Schulhof und reichten ihr Konzept ein. Die Jury fand es überzeugend. Inzwischen steht die sechs Meter hohe Kletterpyramide, das Kernstück der neuen Spiellandschaft.
Campina bezahlte dafür 10 000 Euro. Der Bezirk unterstützte das Projekt in gleicher Höhe, um die erforderlichen Basisarbeiten realisieren zu können. Es kamen noch ein Basketballkorb und eine Tischtennisplatte hinzu. "Als wir vom Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler im Rahmen der Initiative "Unser Platz zum Spielen macht Schule" gehört haben, wollten wir nicht zurückstehen und haben die gleiche Summe zum Wohle unserer Kinder dazugegeben", unterstrich Wolfgang Schimmang, Bezirksstadtrat für Bildung, Schule und Kultur von Neukölln.
"Mit der Fortsetzung der Spielplatzinitiative will Campina einen nachhaltigen Beitrag zur gesunden Entwicklung der Kinder in der Region leisten", unterstrich Sabine Simon, Pressesprecherin von Campina Deutschland. Deshalb stellte das Unternehmen wie bereits im vergangenen Jahr 50 0000 Euro für die Sanierung von Spielplätzen in Berlin und Brandenburg – diesmal auf Schulhöfen - zur Verfügung.
Insgesamt haben sich 280 Schulen aus Berlin und Brandenburg um die von Campina ausgelobte Förderung beworben. Von Berliner Schulen wurden allein 160 Bewerbungen eingereicht. Eine unabhängige Jury – bestehend aus Jugendlichen des Landesschülerausschusses Berlin, Eltern, Lehrer, Vertretern des Senats, des Deutschen Kinderhilfswerkes und von Campina – haben daraus die besten Projekte ausgewählt. Neben der Adolf-Reichwein-Schule in Neukölln freuen sich auch Lehrer, Eltern und Schüler der Nelson-Mandela Schule in Wilmersdorf, der Annedore-Leber-Grundschule in Lichtenrade, der Wilhelm-Busch-Grundschule in Marzahn, der Grundschule im Grünen in Malchow und der Grundschule am Weißen See in Weißensee über die Umsetzung ihrer Schulhofprojekte.
Weitere Informationen:
Elfie Amend
PR u. Kommunikation
Telefon: +49 (0)30 80589809
Mobil: +49 (0)171 5568989
Telefax: +49 (0)30 80589808
E-Mail: amend-berlin( at )t-online.de
Keine Kommentare vorhanden