"Unser Platz zum Spielen macht Schule"

Campina, größter Schulmilchanbieter in Berlin-Brandenburg und der Berliner Bildungssenator Klaus Böger haben Anfang April 2005 mit einem öffentlichen Aufruf die Initiative "Unser Platz zum Spielen macht Schule" gestartet.

20.06.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Im Rahmen dieser Initiative stellt Campina für die Verbesserung der Spielraumsituation auf den Schulhöfen insgesamt 50.000 Euro bereit, die aus dem Verkaufserlös von Milch- und Milchprodukten von Campina Mark Brandenburg stammen.

Am 20. Juni 2005 stellt eine unabhängige Jury in der Staatlichen Internationalen Schule Nelson Mandela, Pfalzburger Straße 23 (Charlottenburg-Wilmersdorf), die sieben Berliner Siegerentwürfe des Schulhofwettbewerbs "Unser Platz zum Spielen macht Schule" vor.

Sie stammen neben der Nelson-Mandela Schule, von der Annedore-Leber-Grundschule in Lichtenrade, der Adolf-Reichwein-Schule in Neukölln, der Wilhelm-Busch-Grundschule in Marzahn, der Grundschule im Grünen in Malchow, der Grundschule am Weißen See in Weißensee und der Hannah-Höch-Schule im Märkischen Viertel in Reinickendorf.

Sie alle dürfen sich nun über eine finanzielle Förderung bei der Umgestaltung ihrer Schulhöfe freuen.

Insgesamt hatten sich 280 Schulen aus Berlin und Brandenburg um die ausgelobte Förderung beworben. Von Berliner Schulen wurden 160 Bewerbungen eingereicht - ein Anteil von 36 Prozent aller Grundschulen. Eine unabhängige Jury - bestehend aus Jugendlichen des Landesschülerausschusses Berlin, Eltern, einem Lehrer, Vertretern des Senats, des Deutschen Kinderhilfswerkes und von Campina - hatten daraus die sieben genannten Projekte ausgewählt. "Die Auswahl fiel uns bei der gewaltigen Beteiligung unheimlich schwer", so Hockey-Idol und Olympiasieger Andreas Keller.

Ein wichtiges Kriterium für die Jury war die Einbindung der Kinder in die Projektarbeit von der Planung bis zur Umsetzung und die nachhaltige Verantwortung. Das war bei den Siegern durchweg der Fall. Lehrer, Eltern und Schüler haben gemeinsam ihre Vorstellungen eingebracht. Es fanden, wie in der Wilhelm-Busch-Grundschule, Wettbewerbe statt. Es bildeten sich Schulhofarbeitsgemeinschaften, wie beispielsweise in der Adolf-Reichwein-Schule.

Modelle wurden gebastelt, wie in der Annedore-Leber-Grundschule. Und in der Grundschule im Grünen haben Kinder, Lehrer, Eltern und Förderverein bereits zu Hacke und Spaten gegriffen und begonnen, ihre Vorstellungen gemeinsam umzusetzen.

Bei den ausgewählten Schulen gehen nun die Vorbereitungen für die Neugestaltung der Schulhöfe mit Hochdruck weiter. In Zusammenarbeit mit dem Schulträger werden die eingereichten Entwürfe konkretisiert und umgesetzt. "Schon bald nach den Sommerferien hoffen wir, dass die ersten Entwürfe Gestalt angenommen haben und wir den ersten Schulhof als Platz zum Spielen mit einem zünftigen Schulfest einweihen können", so Detlef Holst, Vorsitzender der Geschäftsführung von Campina Deutschland.

Bildungssenator Klaus Böger freute sich über die Unterstützung der Campina: "Schließlich geht Schule allen etwas an. Schule ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Investitionen in die Schulen sind Investitionen in unsere Zukunft. Deswegen wollen wir auch, dass sich die Schulen stärker mit dem ihrem Umfeld verzahnen. Im Namen der Berliner bedanke ich mich bei der Campina sehr herzlich für die Unterstützung."


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