VBE: Arbeits- und Gesundheitsschutz in Schulen ungenügend

"Das heute von der GEW NRW vorgelegte Gutachten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz an nordrhein-westfälischen Schulen untermauert die seit Jahren formulierte Kritik der Lehrergewerkschaften und Personalräte", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). "Der Arbeitsschutz in diesem Bereich existiert eigentlich nur auf dem Papier."

19.03.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Der Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen war von Anfang an chronisch unterfinanziert. Das kann man allein daran ablesen, dass landesweit nur sechs Betriebsärzte und 11 Fachkräfte für Arbeitssicherheit für etwa 185.000 Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Dies führt unter anderem dazu, dass an diese Fachkräfte herangetragene Anliegen häufig nicht zeitnah bearbeitet werden können.

"Lehrerinnen und Lehrer arbeiten im Prinzip in einer arbeitsschutzfreien Zone", so Beckmann weiter. "Das wird allerdings selten bis nie thematisiert, wenn über die Zahl der Frühpensionierungen geklagt wird. Angesichts der jetzt vorgelegten Daten fordert der VBE die Landesregierung erneut auf, den Arbeits- und Gesundheitsschutz so auszustatten, dass er seinen Namen verdient."


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