VBE begrüßt pragmatische Wende der CDU-Schulpolitik

"Mit ihrer gestrigen Erklärung zum Schulentwicklungskonzept der Landesregierung und der Hinwendung zu einem zweigliedrigen Schulsystem hat die CDU eine seit langem fällige pragmatische Wende in ihren schulpolitischen Positionen vollzogen. Der VBE Rheinland-Pfalz begrüßt diese Entwicklung, wenn auch manche Passage im CDU-Konzept diskussionsbedürftig ist. Durch ihr schulpolitisches Einlenken hat die CDU in der bevorstehenden Diskussion um das neue Schulgesetz durchaus einen Beitrag geleistet, eine parteipolitisch motivierte Polarisierung zu vermeiden und den Schulfrieden zu wahren. Der historische Schulkompromiss, den der VBE Rheinland-Pfalz im Dezember 2006 angesichts des dramatischen Schülerrückgangs und des veränderten Schulwahlverhaltens der Eltern gefordert hat, ist jetzt greifbar nah!"

22.02.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. (VBE-RP)

Der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Rheinland-Pfalz, Johannes Müller, äußerte sich am Freitag (22. Februar 2008) in Mainz zur Pressekonferenz der CDU-Landtagsfraktion vom Vortag, in deren Rahmen der Fraktionsvorsitzende Baldauf und der schulpolitische Sprecher der Fraktion Keller ihre schulpolitische Position zur Realschule plus und dem Schulentwicklungskonzept der Landesregierung vorgestellt haben. Die CDU akzeptiert darin den Aufbau eines zweigliedrigen Schulsystems und relativiert ihre ablehnende Haltung gegenüber der Integrierten Gesamtschule.

Der VBE hatte im Rahmen einer Pressekonferenz am 08. Dezember 2006, in der er konkrete Hochrechnungen zur Schulentwicklung vorlegte, einen historischen Schulkompromiss der großen Parteien durch die Schaffung eines zweigliedrigen Schulsystems gefordert, damit die gegenseitige Blockade der Parteien beendet und eine zukunftsorientierte Schulpolitik möglich wird.

Johannes Müller: "Jetzt bleibt noch zu wünschen, dass auch die FDP einen schulpolitisch pragmatischen Kurs einschlägt und endlich ihre Beton-Opposition in Sachen Schulentwicklung aufgibt. Wir können uns nur wünschen, dass die Landtagsfraktionen in dieser fundamentalen Frage an einem Strang ziehen. Dabei gewinnen nicht nur die Parteien, sondern vor allem die Kinder und Jugendlichen!"


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