Inklusion NRW

VBE: Kostenschätzung muss endlich auf den Tisch

Zum vorliegenden Gesetzentwurf der Landesarbeitsgemeinschaft "Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen NRW"](http://bildungsklick.de/pm/87180/landesarbeitsgemeinschaft-gemeinsam-leben-gemeinsam-lernen-nrw-legt-gesetzentwurf-fuer-inklusives-schul-und-bildungssystem-vor/) erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW:

18.03.2013 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

"Auch dieser Gesetzentwurf geht fälschlicherweise davon aus, dass die vorhandenen Ressourcen ausreichend sind, um dem Anspruch auf ein inklusives Schulsystem gerecht zu werden. Die Forderung eines Rechtsanspruchs auf Besuch der wohnortnächsten Regelschule bedeutet de facto, dass jede Schule in NRW die erforderliche sonderpädagogische Kompetenz vorhalten muss. Dies bedeutet nach Berechnungen des VBE bis zu 10.000 zusätzliche Sonderpädagogen. Zurzeit können mit den Sonderpädagogen, die sich in der Ausbildung befinden, nicht einmal die Stellen wiederbesetzt werden, die durch Pensionierungen frei werden. Auch mit den von der Landesregierung eingeleiteten Notmaßnahmen, z. B. der sonderpädagogischen Nachqualifizierung, kann nur ein Teil des Bedarfs abgedeckt werden. Wir fordern die Landesregierung erneut auf, endlich eine Kostenschätzung auf den Tisch zu bringen."


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