VBE: Regelschule muss erste Förderschule sein

"Sonderpädagogische Förderung muss zum einen stärker präventiv angelegt sein und zum anderen soweit wie möglich in der Regelschule stattfinden", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW. "Die Installierung von Kompetenzzentren ist in diesem Zusammenhang ein richtiger und wichtiger Schritt."

13.12.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Sonderpädagogische Förderung als Präventivmaßnahme ist unverzichtbar, um langandauernde Beeinträchtigungen verhindern zu können. Darüber hinaus können die geplanten Kompetenzzentren mit dafür sorgen, dass Kinder in den Regelschulen bleiben.

"Der VBE sieht allerdings das Gebot der Kostenneutralität sehr kritisch", so Beckmann weiter. "Wenn es wirklich um eine Neukonzeption der sonderpädagogischen Förderung geht, kann dies nicht ohne zusätzliche Investitionen bewerkstelligt werden."

Der VBE setzt sich dafür ein, die Pilotphase für die geplanten Kompetenzzentren um mindestens ein Jahr zu verlängern. Darüber hinaus muss die Pilotphase begleitet und extern ausgewertet werden.

"Oberstes Ziel muss immer der gemeinsame Unterricht sein", so Beckmann abschließend. "Der funktioniert aber nur, wenn genügend Geld und Personal vorhanden sind."


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