Forderungen

Verband Niedersächsischer Lehrkräfte zum Auftaktgespräch der Kultusministerin mit den Lehrerverbänden

- Verzicht auf Beschwerde gegen OVG-Urteil Grundlage für weitere Verhandlungen - Unabhängige Erfassung der Arbeitszeit und Arbeitsbelastung aller Lehrkräfte unabdingbar - Entlastung für alle Lehrkräfte gefordert - Keine Nachteile für andere Schulformen in der Unterrichts- versorgung im neuen Schuljahr

18.06.2015 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte - VNL/VDR begrüßt den längst überfälligen Schritt der Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, auf die Lehrerverbände zuzugehen. Von dem heute stattfindenden Gespräch, an dem auch der VNL/VDR teilnimmt, erwartet der Verband als erstes die Bekanntgabe des Verzichts auf Beschwerdeeinlegung gegen die Nichtzulassung der Revision gegen das OVG-Urteil und zweitens eine unabhängige Erfassung der Arbeitszeit aller Lehrerinnen und Lehrer. Ein taktisches Hin und Her kann sich die Kultusminsterin nicht mehr leisten. Es ist genug Porzellan zerschlagen worden, es muss endlich neues Vertrauen aufgebaut werden, so der VNL/VDR.

Der VNL/VDR fordert eine Absenkung der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte an allen Schulformen. Dazu ist die Erfassung der wahren Arbeitszeit und der Belastungen aller Lehrkräfte notwendig. Es unterrichtet deutlich mehr als die Hälfte aller Lehrkräfte nicht an einem Gymnasium, diese Lehrkräfte haben eine noch höhere Unterrichtsverpflichtung, teilweise bis zu 28 Wochenstunden. Die Arbeitsbelastungen dieser Lehrkräfte sind sehr hoch. Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn gebietet hier ein Eingreifen.

Die Sicherstellung der Unterrichtsversorgung im nächsten Schuljahr an den Gymnasien muss sichergestellt sein. Dass es dabei keine Nachteile für die anderen Schulformen geben darf, versteht sich von selbst, so der VNL/VDR abschließend.

Ansprechpartner

Verband Reale Bildung

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