Verbundschulen

"Dass immer mehr Kommunen den Antrag stellen, Verbundschulen aus Haupt- und Realschulen zu bilden, ist ein Beleg dafür, dass ein Festhalten am starr gegliederten Schulsystem keine Antwort auf die demografischen Veränderungen sein wird. Dies muss auch die Landesregierung zur Kenntnis nehmen", so Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE NRW).

22.12.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Durch die Bildung von Schulverbünden, wie das bestehende Schulgesetz sie zulässt, wird es der Landesregierung nur zeitlich begrenzt gelingen, dem Druck der Kommunen zu widerstehen. Viele Kommunen, aber auch viele Eltern in NRW wünschen sich bei der Gestaltung der Schulstruktur vor Ort größere Spielräume. Der VBE erneuert daher seine Forderung an die Landesregierung, Eigenverantwortung im umfassenden Sinne ernst zu nehmen und Schulträgern und Schulen mehr Spielräume bei der inneren und äußeren Gestaltung der Schule vor Ort zu geben. Der VBE hat mit seinem Konzept einer allgemeinen Sekundarschule, das dem Modell der Gemeinschaftsschule entspricht, einen Vorschlag unterbreitet, der bei vielen Schulträgern Zuspruch findet.

Beckmann abschließend: "Bis auf die CDU sind sich in NRW inzwischen alle Parteien einig, dass es weitergehende Veränderungen in der Struktur geben muss und dass innere und äußere Schulentwicklung zwei Seiten einer Medaille sind. Wir setzen darauf, dass sich diese Einsicht im kommenden Jahr auch bei der CDU durchsetzt."


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