Bayern

Volksbegehren: Unterschrift für ein modernes Gymnasium

Am Montag, 7. Juli um 16.30 Uhr werben Klaus Wenzel, Brigitta Berger-Thüre und Franziska Bleß auf dem Münchner Marienplatz vor dem Rathaus für das Volksbegehren der Freien Wähler zum Gymnasium. Der Sprecher und die beiden Sprecherinnen des Forum Bildungspolitik in Bayern rufen persönlich alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich in ihrem Rathaus in die Unterschriftslisten einzutragen.

07.07.2014 Pressemeldung Forum Bildungspolitik in Bayern

Mit ihrer Unterschrift fordern die Wahlberechtigten, dass der Gesetzentwurf der Freien Wähler dem Bayerischen Landtag unterbreitet wird. Sie stimmen damit nicht dem Inhalt - Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 - zu. "Jeder soll unterschreiben", sagt Klaus Wenzel, "auch Befürworter des G8. Es geht jetzt ausschließlich darum, den Gesetzentwurf in den Landtag und damit die Diskussion um eine Modernisierung des Gymnasiums in Schwung zu bringen. Nur über einen Volksentscheid kann es zu einer Beteiligung aller Betroffenen kommen"

Inzwischen lägen von allen Oppositionsparteien Gesetzentwürfe zum Gymnasium vor, ebenso von mehreren Verbänden. Nur der Bildungsminister versuche, sich vor der Festlegung auf ein pädagogisches Konzept zu drücken. "Wir dürfen nicht zulassen, dass die Staatsregierung das Volksbegehren einfach aussitzt", sagt Wenzel. Er selbst hat bereits in seiner Heimatgemeinde unterschrieben.

Die insgesamt 45 Mitgliedsorganisationen des Forum Bildungspolitik in Bayern stellen fest: "Wenn Sie mit der jetzigen Form des G8 nicht zufrieden sind, dann sollten Sie unbedingt dieses Volksbegehren als Möglichkeit nutzen, um die jetzige Landesregierung zu Veränderungen am Inhalt und Aufbau der Gymnasien zu zwingen."


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