Vorbereitungsdienst startet im Landesinstitut der Bildungsbehörde:
Am morgigen 1. November 2006 starten 219 Referendarinnen und Referendare in den Hamburger Vorbereitungsdienst. Sie werden dann im Schnitt 18 Monate im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und in den Schulen ausgebildet werden.
31.10.2006 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)Auf die Schulformen aufgeteilt beginnen
· 56 für das Lehramt an beruflichen Schulen
· 70 für das Lehramt an der Primarstufe und der Sekundarstufe I
· 69 für das Lehramt an Gymnasien (sowie 7 Lehrkräfte, die in einem europäischen Land ein Lehramtsexamen bestanden haben und hier einen sog. Anpassungslehrgang absolvieren) und
· 26 für das Lehramt an Sonderschulen.
Mit 1679 Bewerbungen gab es diesmal die höchste Bewerberzahl aller Zeiten. Im Schnitt hätte jeder Platz mehr als 7 mal vergeben werden können. Die Zahl der Absagen von Bewerbern, die in Hamburg genommen worden wären, liegt bei 35,6 %, so dass für jeden dritten Platz eine weitere Zulassung erforderlich war. Nur 34,7 % der neu Eingestellten sind männlich – der Anteil ist auf niedrigem Niveau stabil. Schulformbezogen ist der Anteil von männlichen Referendaren am höchsten für das Lehramt an beruflichen Schulen (61,1 %) gefolgt von dem Lehramt an Gymnasien (36 %) und dem Lehramt an Sonderschulen (26 %). Erneut am geringsten und noch weiter gesunken ist der Männeranteil für das Lehramt Primarstufe und Sekundarstufe I (nur 15 %, vorher 20 %). Mit 62 % an den Eingestellten ist der Anteil derer, die das 1. Staatsexamen in Hamburg absolviert haben, leicht gesunken. 38 % kommen aus anderen Bundesländern.
Das Durchschnittsalter ist mit 30,8 Jahren leicht angestiegen. Der Anteil derjenigen, die 28 Jahre oder jünger sind, ist leicht auf nun 42,5 % gestiegen, der Anteil derjenigen, die 26 oder jünger sind, ist auf unter 20 % gesunken. 15,1 % der neuen Referendarinnen und Referendare haben einen Notenmittelwert von 1,0 . Der Gesamtdurchschnitt liegt mit 1,8 nahezu genauso gut wie in den letzten Einstellungsrunden. Von den 1679 Bewerberinnen und Bewerbern hatten 43 einen Migrationshintergrund ( 2,56 % ). Eingestellt wurden auf die 219 Plätze aus dieser Gruppe 13 Personen(5,94 % von allen Eingestellten), also fast jeder Dritte der Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund. Für Mangelfächer, in denen Bewerberinnen und Bewerber mit einem 1. Staatsexamen nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, werden auch zum 1.11.2006 wieder Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger mit einer einschlägigen Qualifikation eingestellt. Der Anteil der Referendarinnen und Referendare, die über den Seiteneinstieg eingestellt wurden, ist mit nun 11 % (vorher 15 %) weiter zurückgegangen. Für das Lehramt an beruflichen Schulen haben 27,7 % (vorher 30 %) der neu Eingestellten einen anderen als den Lehramtsabschluss (berufliche Fachrichtungen Elektrotechnik und Metalltechnik), für das Lehramt an Gymnasien 10 % (vorher 13 %) mit dem Fach Physik, für das Lehramt an der Primarstufe/Sekundarstufe I nur noch 3 % (vorher 13 %) mit dem Fach Chemie.
Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Ich begrüße unsere neuen Referendare und Referendarinnen im Vorbereitungsdienst und wünsche ihnen für die kommenden 18 Monate gutes Gelingen. Ich freue mich darüber, dass die Attraktivität der Metropole Hamburg wie auch des Schuldienstes in unserer Stadt ausweislich der Bewerberzahlen weiter zugenommen hat. Eine positive Auswirkung dessen ist der sehr gute Gesamtnotendurchschnitt unserer neuen Referendare und Referendarinnen. Arbeiten müssen wir weiter daran, den Lehrerberuf auch für Männer wieder attraktiver zu machen."
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