Wettbewerb der Schulbibliotheken
Im Rahmen einer Feierstunde zeichnete Kultusminister Jürgen Schreier am Mittwoch (27.9.06) die Preisträger des Wettbewerbs der Schulbibliotheken aus. Den ersten Platz belegte die Kreuzbergschule in Merzig.
27.09.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur SaarlandDer Minister gratulierte den erfolgreichen Schulen für ihr Engagement: "Lesen und Schreiben können sind grundlegende Voraussetzungen für schulischen und später auch beruflichen Erfolg. Schulbibliotheken spielen dabei eine wichtige Rolle."
Erstmals hat das Kultusministerium in diesem Jahr den landesweiten Wettbewerb der Schulbibliotheken" ausgeschrieben. Es haben sich insgesamt 25 Schulbibliotheken beteiligt. Eine sechsköpfige Jury hat drei Preisträger ermittelt. Den 1. Platz, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro, belegt die Grundschule Kreuzbergschule in Merzig. Der 2. Preis und 1.500 Euro gehen an die Gesamtschule Neunkirchen. Einen Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro erhält die gemeinsame Schulbibliothek der Erweiterten Realschule und der Grundschule in Kleinblittersdorf.
Wie der Minister weiter ausführte, motivierten die Schulbibliotheken die Schüler zum Lesen und unterstützten sie dabei, Fantasie zu entwickeln. Damit leisteten sie einen Beitrag zur Entwicklung der Fähigkeit zum lebenslangen Lernen.
Wichtig sei, so Kultusminister Jürgen Schreier weiter, zukünftig die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken eng zu verzahnen. Die Bibliotheken hätten zwar verschiedene Aufgaben, sie könnten sich aber sinnvoll ergänzen. Deshalb habe das Kultusministerium im Referat für Öffentliche Bibliotheken auch eine schulbibliothekarische Arbeitsstelle eingerichtet. Ziel sei es dabei, die Beratung für beide Bibliotheksformen zu verbessern.
Jürgen Schreier: "Ich wünsche mir für die Zukunft viele starke regionale Netzwerke, in denen die Schulbibliotheken eine wichtige Rolle spielen." Ein wichtiger Schritt sei die Vernetzung der Schulbibliotheken untereinander sowie die Kooperation mit den öffentlichen Bibliotheken, zum Beispiel bei der Software und dem Austausch von Medienbeständen. Vor diesem Hintergrund habe das Land dem Saarländischen Städte- und Gemeindeverband Mittel zur Verfügung gestellt, um eine Landeslizenz für Bibliothekssoftware für Schulbibliotheken zu erwerben. Schülerinnen und Schüler können damit vom Computer zu Hause im Bestand ihrer Schulbibliothek recherchieren.
Der Minister bat die Kommunen und Landkreise als Schulträger, ihn bei dieser Initiative zur Leseförderung zu unterstützen. Den Mitgliedern der Jury dankte er für die Mitarbeit.
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