Wie aus dem Gespenst "Inklusion" neuer Geist erwachsen kann
Bildungsminister Mathias Brodkorb will sich mit Lehrern, Eltern, Gewerkschaftern, Verbandsvertretern und Wissenschaftlern austauschen, wie Kinder mit und ohne Lernschwierigkeiten in der Schule gemeinsam lernen können.
18.04.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernDas Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur lädt am 5. Mai 2012 zum ersten Inklusionskongress an die Universität Rostock ein. Die Veranstaltung ist Auftakt für eine Reihe weiterer Tagungen zum Thema "schulische Inklusion".
"Wir sollten uns keinen unrealistischen Erwartungen hingeben und die Reformen so gestalten, dass die Lehrerinnen und Lehrer sie auch wirklich bewältigen können", sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb vor dem Kongress. "Ohne selbstsichere Lehrkräfte wird Inklusion nicht erfolgreich sein."
Die Inklusionsbevollmächtigte des Landes, Prof. Dr. Katja Koch, wird über die Arbeit der Expertenkommission berichten. Das Gremium erarbeitet Empfehlungen zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Perspektive bis zum Jahr 2020. "Inklusion kann nicht einfach von oben verordnet werden, sondern beruht auf breiter gesellschaftlicher Akzeptanz", erläuterte Prof. Koch.
Wissenschaftler diskutieren mit den Teilnehmern, welches Menschenbild der Inklusion zu Grunde liegen sollte. Lehrer aus Brandenburg und Niedersachsen berichten von ihren Erfahrungen aus der Praxis. Zum Inklusionskongress werden mehr als 400 Teilnehmer erwartet.
Interessenten werden gebeten, sich bis zum 25. April 2012 im Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin anzumelden. Der Inklusionskongress ist als Lehrerfortbildung anerkannt. Das genaue Tagungs-Programm und ein Anmeldeformular erhalten Sie anbei.
Kontakt:
Institut für Qualitätsentwicklung
Mecklenburg-Vorpommern
Dreescher Markt 2
19061 Schwerin
E-Mail:
Link:
Flyer Inklusionskongress (PDF, 497 KB)
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