Zehn Jahre Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Tschechien im sonderpädagogischen Bereich
Seit zehn Jahren arbeiten Baden-Württemberg und Tschechien in Fragen der schulischen Förderung von jungen Menschen mit Behinderungen zusammen. "Das gemeinsame Interesse der Lehrkräfte und Eltern an Weiterentwicklungen im Bereich der Sonderpädagogik hat dazu beigetragen, Länder- und Sprachgrenzen zu überwinden. Die Bereitschaft ist groß, voneinander zu lernen und gemeinsame Projekte zu entwickeln", sagte Konrad Horstmann, Leiter der Abteilung Allgemeine Schule im Kultusministerium, bei der Festveranstaltung am Mittwoch (24. Oktober) in Heilbronn. 250 Gäste, darunter Heilbronns Kulturbürgermeister Harry Mergel, feierten das Jubiläum.
24.10.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergAm Tag zuvor hatten Vertreter der Kultusministerien beider Länder eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit im sonderpädagogischen Bereich unterzeichnet. Damit soll der Austausch auf eine neue Grundlage gestellt werden. Die Kooperation ist aus der Begegnung von baden-württembergischen und tschechischen Sonderschulpädagogen im Rahmen eines internationalen Seminars entstanden. Nach einem Jahrzehnt gehören Expertentreffen, Fachkonferenzen, die Mitwirkung an Kongressen, Lehrerseminare und Schulpartnerschaften heute zum festen Bestandteil der Zusammenarbeit.
Inhaltliche Schwerpunkte waren in den vergangenen Jahren beispielsweise die schulische Förderung von jungen Menschen mit geistiger Behinderung, Fragen der Frühförderung sowie Gestaltungs- und Lernprojekte im sonderpädagogischen Bereich. Das Kooperationsmodell schließt auch einen Austausch von Schülergruppen ein.
Im Vorfeld des zehnjährigen Jubiläums haben Schülerinnen und Schülern von tschechischen und baden-württembergischen Sonderschulen an einem Workshop teilgenommen. Im Mittelpunkt standen Gestaltungsprojekte, die im Rahmen der Festveranstaltung präsentiert wurden.
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