Zeitzeugengespräche mit israelischem Autor aus Haifa

Der israelische Autor und Zeitzeuge Schlomo Wolkowicz, der heute im israelischen Haifa lebt, und als Siebzehnjähriger nur knapp einer Vernichtungsaktion entging, berichtet in den nächsten Tagen an brandenburgischen Schulen über sein Leben während des Zweiten Weltkrieges und in Israel.

07.09.2006 Pressemeldung Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg

Fünfzig Jahre hatte er geschwiegen, dann wurde er durch Tochter und Enkel gedrängt, seine Erlebnisse in seiner Biografie "Das Grab von Zloczow" zu dokumentieren.

In den Veranstaltungen schildert er den Jugendlichen und Lehrkräften, wie er die Zeit des Naziregimes und die Nachkriegszeit mit seiner Familie durch Courage, Glück und Hilfe Anderer überlebte. Heute setzt sich Schlomo Wolkowicz für Begegnungen zwischen Jugendlichen aus Deutschland, Israel und Polen ein.

Die Veranstaltungen an brandenburgischen Schulen sind Teil des Fortbildungsprogramms des Landesinstituts für Schule und Medien Brandenburg (LISUM Bbg) und des Instituts für Neue Impulse e. V. zum Thema Schulpartnerschaften zwischen brandenburgischen und israelischen Schulen. Ende September findet zur Vorbereitung auf eine gemeinsame Konferenz in Israel die nächste Fortbildungsveranstaltung für die Lehrkräfte im Landesinstitut für Schule und Medien Brandenburg in Ludwigsfelde-Struveshof zum Thema "Holocaust - jüdische-, arabisch-israelische und deutsche Identität" statt.

Aus dem Land Brandenburg beteiligen sich derzeit 14 Schulen an Schulpartnerschaften mit Israel.

Sollten es die politische Situation in der Region zulassen, werden Vertreterinnen und Vertreter aus brandenburgischen Schulen vom 6. November bis 13. November 2006 zu der Konferenz zum Thema "Miteinander für die Zukunft lernen", dessen Hauptanliegen die Intensivierung der Schulpartnerschaften zwischen brandenburgischen und israelischen Schulen ist, nach Beit Berl in Israel reisen. Interessierte Brandenburgerinnen und Brandenburger haben die Möglichkeit, Schlomo Wolkowicz am 13. September 2006 ab 19:00 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung im Potsdamer Kutschstall am Neuen Markt zu begegnen.

Für Ihre Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
Rüdiger Krogmann, Tel. 03378 209-109
E-Mail:


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