Zöllner zieht Flexibilisierung der Lehrerarbeitszeiten zurück
Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner hat den Entwurf einer Rechtsverordnung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit von Lehrkräften zurückgezogen. Der Verordnungsentwurf sah keine Pflichtstundenerhöhung vor. Um flexibler auf den Unterrichtsbedarf reagieren zu können, sollten Abweichungen von den starren Wochenarbeitszeiten ermöglicht werden. Grundlage war eine Vorschlag der Schulexperten der Projektgruppe "Lehrkräfteorganisation".
28.05.2008 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungBildungssenator Zöllner: "Die Festlegung der wöchentlichen Pflichtstunden der Lehrer im Rahmen der durchschnittlichen Arbeitszeit durch die Anlage zur Arbeitszeitverordnung wird seit Jahren von den Schulen als starr und unflexibel kritisiert. Deshalb haben wir eine Regelung erarbeitet, die im Sinne der Schulen ist, ohne – und ich halte mich an meine Zusagen – die Lehrerarbeitszeiten zu erhöhen. Um jegliche Missverständnisse zu vermeiden, ziehe ich diesen Entwurf zurück. Die sicher notwendige Flexibilisierung muss nun im Zusammenhang mit der Entwicklung von Arbeitsweltmodellen (z. B. Arbeitszeitkonten), die die individuellen Erfordernisse der Einzelschulen und deren Lehrkräfte besser berücksichtigen, in einem Gesamtpaket zur Regelung der Lehrerarbeitszeiten mit den Beteiligten beraten werden."
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