Zum Erlass Sicherheitsförderung im Schulsport
"Der intensive Einsatz des VBE hat dafür gesorgt, dass der Sportunterricht auch in Zukunft weitestgehend gesichert ist", kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die heutige Antwort des Staatssekretärs an den Verband: "Alle, die bisher Sportunterricht erteilt haben, dürfen das auch in Zukunft tun. Damit hat die Verunsicherung der Schulleitungen und Lehrkräfte endlich ein Ende."
05.02.2015 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRWDer neue Erlass und die ursprünglichen begleitenden FAQs hatten vor allem an den Grundschulen für Unsicherheit gesorgt. Lehrkräfte, die bereits seit Jahren fachfremd Sport unterrichtet haben, waren verunsichert, ob sie das weiterhin dürften – Schulleitungen sahen sich mit dem Problem konfrontiert, dass sie nur wenige Tage vor dem Beginn des 2. Halbjahres nicht wussten, ob sie genügend Lehrkräfte für den Sportunterricht zur Verfügung hätten. "Mit dem heutigen Schreiben wurde im Grundsatz festgestellt, dass diejenigen, die bisher Sport unterrichten durften, das auch weiterhin tun dürfen", so Beckmann. Es bleibe jedoch ein Armutszeugnis für die Landesregierung, dass sie die drängenden Fragen der Schulleitungen und Lehrkräfte zunächst ausgesessen habe, bis der VBE mit der Problematik an die Öffentlichkeit gegangen war und eine endgültige Klarstellung erst mit Beginn des 2. Halbjahres geschaffen wurde.
Der VBE bleibt dabei: "Wir brauchen unverzüglich und verstärkt Fortbildungsangebote für interessierte Lehrkräfte, die Sport fachfremd unterrichten wollen, wenn der Sportunterricht auf Dauer gesichert werden soll."
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